Seite 2: Pro Evolution Soccer 2016 - Gerempel und Selfies

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Animationslawine

Hätten wir uns nicht schon in den letzten Teilen in die Animationen von PES verliebt - spätestens mit Pro Evolution Soccer 2016 wäre es um uns geschehen. Der Spielablauf wirkt mittlerweile fast lebensecht, laut Adam Bhatti gibt es insgesamt dreimal so viele Animationen wie in PES 2015. Und tatsächlich können uns viele Bewegungen immer noch überraschen.

Zum Beispiel in dem Moment, wo unser Stürmer von einem Mittelfeldspieler zu Boden gegrätscht wird. Statt umzufallen und liegenzubleiben, geht unser Kicker nur zu Boden, stützt sich mit den Händen ab, robbt ein paar Meter auf allen Vieren, nur um sich danach wie von einem Startblock im Sprint den Ball zu erobern.

Wetterbedingungen lassen sich entweder festlegen oder auf die Einstellung »dynamisch« setzen. Dann ändert sich das Wetter während eines Spiels. Wetterbedingungen lassen sich entweder festlegen oder auf die Einstellung »dynamisch« setzen. Dann ändert sich das Wetter während eines Spiels.

Auch nach vergebenen Chancen oder bestimmten Schiedsrichterentscheidungen sind die Animationen variantenreicher, Spieler heben etwa enttäuscht die Arme oder machen eine abfällige Handbewegung in Richtung des Schiris. Die Kickermodelle sind nach wie vor auf einem hohen Niveau, große Unterschiede zum Vorgänger fallen uns aber nicht auf.

Ja, die Gesichter wirken etwas plastischer und detaillierter, aber ein riesiger Sprung ist PES 2016 in dieser Hinsicht nicht. Cool sind dagegen die Effekte, wenn man auf nassem Rasen eine Grätsche ansetzt - dann spritzen nämlich Wassertropfen nach oben, genauso wie einzelne Grashalme bei Freistößen oder anderen Standardsituationen.

Jubel mit Freiraum

Und sonst? Nach einem Tor können wir jetzt verschiedene Jubelposen auf Knopfdruck ausführen und unseren Spieler frei beim Ausrasten herumbewegen - wir steuern unseren Kicker beispielsweise nach einem Treffer hinter dem Tor entlang.

Viele neue Feieranimationen gibt's auch, wir sehen zum Beispiel, wie sich Neymar ein Handy schnappt und damit von sich und den Fans ein Selfie knipst. Master League und myClub-Modi werden überarbeitet, aktuelle Nachrichten wie zum Beispiel die Verletzung eines Spielers zudem im Hauptmenü prominenter platziert.

PES 2016 hat laut Konami dreimal so viele Animationen wie der Vorgänger. Besonders die Dribblings sehen dadurch noch besser aus. PES 2016 hat laut Konami dreimal so viele Animationen wie der Vorgänger. Besonders die Dribblings sehen dadurch noch besser aus.

Außerdem gibt's es deutlich mehr kleine auflockernde Zwischensequenzen - wenn etwa ein Teammitglied einen Preis wie »Spieler des Jahres« bekommt, tritt er in einer kleinen Szene mit der Trophäe ins Blitzlichtgewitter der Fotografen.

Die PS4-Version bekommt eine Importversion für Bilder, sodass sich zum Beispiel editierte Trikotsätze einbauen lassen. Und zu guter Letzt bekommt PES 2016 neben Hansi Küpper einen neuen Kommentator, nämlich Marco Hagemann - Wolf Fuss ist zur FIFA-Konkurrenz gewechselt.

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