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Fazit
 
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Fallout 3 - Preview

Mit Fallout 3 erscheint im Herbst der nächste große Rollenspiel-Hoffnungsträger. GamePro hat die PC-Version des Endzeit-Abenteuers auf der Games Convention angespielt.

Von Christian Schmidt


Im Jahr 2077 wird die USA in einem Atomkrieg durch unzählige solcher Explosionen in eine radioaktive Wüste verwandelt. Rollenspiel-Veteranen wissen das bereits: Es ist die Vorgeschichte zu den Fallout-Spielen, von denen mit Fallout (1997) und Fallout 2 (1998) bislang zwei offizielle Teile für den PC und mehrere Ableger, darunter Fallout: Brotherhood of Steel für die PlayStation 2 erschienen sind. Es sind Klassiker, die zu Recht Kultstatus genießen. Die Firma hinter diesen Spielen, Black Isle Studios, existiert nicht mehr. Vor einigen Jahren kaufte Bethesda Softworks die Rechte an der verwaisten Serie. Die Oblivion-Macher arbeiten seitdem daran, die USA erneut zu vernichten – diesmal allerdings nicht mehr die Westküste, sondern die Ostküste um die Hauptstadt Washington. Wie das aussieht, erfahren wir Ende Oktober, wenn Fallout 3 für Xbox 360, PlayStation 3 und den PC erscheint. Hier schon mal ein kleiner Ausblick

Strahlungsschäden


Normalerweise beginnt Fallout 3 mit Ihrer Geburt im Bunker 101, einer von mehr als 200 Untergrund- Installationen, in der Menschen in den USA den Atomkrieg überlebt haben. Aber den Prozess, in dem Sie die wichtigsten Stationen Ihres jungen Lebens szenenweise durchleben und dadurch Ihren Helden definieren, lassen wir diesmal aus und beginnen gleich mit dem Auszug aus dem Bunker.
Das schwere Stahltor rollt zur Seite, wir sind geblendet: Zum ersten Mal in unserem Leben sehen wir Sonnenlicht. Zum ersten Mal seit 200 Jahren verlässt ein Mensch Bunker 101, in dem Generationen aufgewachsen und gestorben sind, ohne je die Außenwelt zu erblicken. Aber unser Vater ist verschwunden, aus dem hermetisch abgeriegelten Komplex, und er kann nur an einen Ort gegangen sein: nach draußen. Also müssen wir ihm dort nachspüren. Unser erster Schritt in die Welt des 23. Jahrhunderts beginnt auf einem Hügel. Es ist warm und friedlich; leise rauscht der Wind, Mücken summen um unsere Ohren. Um uns herum erstrecken sich die Trümmer der Zivilisation. Auf der langgezogenen Ebene liegen die schwarzen Würfel ruinierter Apartmentblocks und Bürogebäude. Zerfledderte Farmhäuser bewachen dürre Felder; struppiggelbes Gras ist die einzige Vegetation, die Büschel wachsen zwischen dem zerbrochenen Asphalt der Straßen und rund um die verkohlten Stümpfe der Bäume. Gerippe von Hochspannungsmasten ziehen sich entlang der Eisenbahntrassen. Autobahnbrücken, die einst auf Stelzen die Landschaft überspannten, enden abrupt im Nichts. Auf den stehen gebliebenen Resten haben Wegelagerer in ausgebrannten Lastwagen schäbige Camps eingerichtet und beschießen von oben die wilden Hunde und die Herden doppelköpfiger Brahmin, mutierte Nachfahren von Rindern, die aus radioaktiv verstrahlten Tümpeln saufen.


Zum Horizont hin verdichtet sich die Landschaft zur Ruinenmasse, die einst eine Stadt war und Washington hieß. In ihrer Mitte ragt das Washington Monument in die Höhe, angefressen und zerlöchert zwar, aber der Obelisk steht noch. Auch die zur Hälfte eingefallene Kuppel des Kapitols ist zu erkennen, und irgendwo dahinter muss das Pentagon liegen, das jetzt »Citadel« heißt und das Hauptquartier der Brotherhood of Steel ist. Aber das wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Spaltungseffekte


Alles, was wir im Umkreis sehen, können wir auch erreichen. Das ist die schöne Seite an der beeindruckenden Weitsicht. Sie hat aber auch eine hässliche Seite, und die heißt: Technik. Fallout 3 zeigt deutliche Treppeneffekte vor allem bei entfernten Objekten und Gitterstrukturen (z.B. Hochspannungsmasten). Zudem sind die Texturen, vor allem aus der Nähe, unscharf und matschig. Das ist deshalb besonders auffällig, weil Fallout 3 naturgemäß ein optisch karges, farbarmes Szenario hat. Wo bei Oblivion noch Speedtree-Laubwerk und üppige Grasflächen die Landtexturen kaschierten, fällt solcher Schmuck bei Fallout 3 weg. Entsprechend klar zeigt sich, dass Bethesdas Gamebyro-Engine trotz einiger Updates im Kern eine veraltete Technologie ist. Immerhin wirken die Texturen in der Distanz nun nicht mehr so grob verwaschen wie in Oblivion.

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Leserkommentare (6)  Anmelden & Kommentar schreiben
29.08.2008,
15:09 Uhr
snoopy74 sagt:
Das neue Spiel wird schon ene Umstellung sein. Fand die ersten beiden Teile genial und hab sie immer wieder mal hervorgeholt. Aber ist ja schon ne Weile her, dass etwas neues erschien und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich Brotherhood of Steel verpasst habe. Das passiert mir mit Fallout 3 aber definitiv nicht. Was ich bisher gesehen habe, hatt mich überzeugt.
28.08.2008,
14:30 Uhr
Volcano sagt:
Jo, Preview ist so wie ich mir das Game vorstelle. Hab btw grad die Orange Box mit HL2 gespielt und konnte mich auch da mit den Texturen anfreunden.^^Hoffe einfach, dass alles stimmig ist und die Spielzeit stimmt.:)
28.08.2008,
10:33 Uhr
Echelon sagt:
Die Welt ist doch nicht leer. Es soll viel zu entdecken geben (laut Entwickler). Hab das Spiel live auf der Games-Convention gesehen und es sieht wirklich sehr gut aus, auch die Texturen. Schenkt der Preview nicht soviel glauben, dass stimmt nicht alles was Herr Schmidt sagt.:uff: Herr Schmidt hatte auch an der Grafik von GoW was zu meckern. ...und fand Gothic 3 super toll. :D Ich glaub seit dem "Debakel" ist der immer überkritisch was Spielebewertungen angeht. Außerdem: Schlimme
28.08.2008,
09:33 Uhr
SKuLLvaLLey sagt:
Die Welt ist doch nicht leer. Es soll viel zu entdecken geben (laut Entwickler). Hab das Spiel live auf der Games-Convention gesehen und es sieht wirklich sehr gut aus, auch die Texturen. Schenkt der Preview nicht soviel glauben, dass stimmt nicht alles was Herr Schmidt sagt.:uff: Herr Schmidt hatte auch an der Grafik von GoW was zu meckern.
28.08.2008,
02:26 Uhr
Thunderstar* sagt:
Hört sich bis auf die Texturen eigentlich ganz gut an. Wegen der etwas leeren Welt: eigentlich schade das es wenig zu entdecken gibt, jedoch sind seit dem Angriff 200 Jahre vergangen eigentlich logisch, dass alles was irgendwas Wert und nützlich ist schon längst wegeschleppt worden ist. Genau dieser Punkt lässt mich als Rollenspiel-Fan erzittern. Ein RPG muss für mich eine organisierte Welt intigriert haben. Mir ist schon klar, dass Fallout 3 kein normales Rollenspiel ist, doch ich weiß nicht w
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