Virtua Tennis 3
Letzten Monat nahmen wir die PS3-Variante unter die Lupe, nun bittet Virtua Tennis 3 auch auf der Xbox 360 zum fröhlichen Filzballabtausch. Erwartungsgemäß hat sich am Spielverlauf nichts geändert: Im »World Tour«-Modus wählt ihr auf einer Weltkugel Reiseziele, um dort zum Beispiel neues Equipment einzukaufen, Trainingsstunden zu absolvieren (die in sehr witzige Minispiele verpackt wurden) oder an Turnieren teilzunehmen. Wer es unkomplizierter mag, sucht sich im schnellen Modus aus 20 Spielern ein passendes Match. Erstmals sind auch Fünf-Satz-Spiele möglich, spannenden Ausdauermatches steht also nichts mehr im Wege. Die Xbox 360-Version steht dem PS3-Vorbild in nichts nach, auch wenn einige Details heruntergeschraubt wurden. Das fällt gerade bei den immer noch hervorragenden Charaktermodellen auf. An der Bedienung gibt es ebenfalls nichts zu rütteln: Nach kurzer Eingewöhnungszeit habt ihr euren Spieler komplett im Griff und müsst eigentlich nur noch dafür sorgen, dass die KI einen Fehler macht. Ganz im Gegensatz zur PS3-Version besitzt Virtua Tennis 3 auf Microsofts Kiste einen Online-Modus, diesen können wir aber erst nächsten Monat unter die Lupe nehmen. Die PSP-Version macht ebenfalls eine gute Figur: Die Spielbarkeit ist einwandfrei, auch die Präsentation ist für Handheld-Verhältnisse hervorragend. Alle Modi der »großen Brüder« sind vorhanden, allerdings agiert die KI auf der PSP nicht ganz so pfiffig. So gehen manche Bälle ins Aus, die der Gegner eigentlich noch erwischen sollte.