Retro City Rampage im Test - Zurück in die 80er!

Retro City Rampage wirft uns im Test zwanzig Jahre zurück, in die Zeit der großen 8-Bit-Klassiker. Und hinterlässt uns mit gemischten Gefühlen.

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Wenn GTA, das Nintendo Entertainment System und die 80er und 90er Jahre ein Baby hätten, dann käme wohl Retro City Rampagedabei heraus. Daran hat (zumindest größtenteils) nur ein einziger Designer gearbeitet, und zwar zehn Jahre lang. Sicherlich nicht umsonst, denn Retro City Rampage ist ziemlich kurzweilig geraten, wenn auch nicht hundertprozentig ausgereift.

Grundsätzlich spiel sich Retro City Rampage wie einer der ersten beiden GTA-Teile. In der Draufsicht steuern wir unseren Charakter durch die frei begehbare Stadt »Theftropolis«, wahlweise zu Fuß oder am Steuer von Auto, Motorrad oder Fahrrad. An diese Gefährte kommen wir sehr leicht, wir können jedes Fahrzeug ohne Probleme klauen.

Wir steuern nämlich keinen gutbürgerlichen Bürohengst, sondern einen Kleinganoven mit dem treffenden Namen »Spieler«. Der macht vor keinem Verbrechen halt, wir können also tun und lassen, was wir wollen - zumindest theoretisch, denn Straftaten rufen die Polizei auf den Plan. Und wenn wir zu viel Unsinn anstellen, rückt irgendwann sogar die Armee mit Panzern an.

Zum Zeitpunkt des Tests war Retro City Rampage noch nicht in Deutschland erhältlich, wir haben die internationale Fassung getestet.

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Universen-Wirrwarr

Doch viel spaßiger, als durch die Stadt zu laufen und Mist zu bauen, sind die Story-Missionen der über sechzig Missionen umfassenden Kampagne. Worum genau es in der Handlung geht, verraten wir lieber nicht, nur so viel: Schon in der ersten Mission erleben wir Anspielungen auf Batman, die Ninja Turtles, Frogger und Zurück in die Zukunft. Mit dem Doc aus Zurück in die Zukunft tun wir uns sogar zusammen, er spielt eine wichtige Rolle.

Mit Schwert und Schild bewaffnet rücken wir schutzlosen Pflänzchen zu Leibe. Gegen nervige Feinde können wir damit aber auch angehen. Mit Schwert und Schild bewaffnet rücken wir schutzlosen Pflänzchen zu Leibe. Gegen nervige Feinde können wir damit aber auch angehen.

Nach der Einstiegsmission, die auch als Tutorial dient, hört das Spiel aber nicht auf, Spiele-, Film- und Fernsehuniversen bunt zu vermischen. Wir reiten unter anderem auf dem Rücken von Donkey Kong, finden an Super Mario erinnernde Bonuslevel (und noch einige mehr, immer die Augen offen halten!), oder erhalten Schwert und Schild, mit denen wir Grasbüschel zerhexeln sollen – hat da jemand Zelda gesagt?

Besonders Spieler älterer Bauart dürften in den Story-Missionen also voll auf ihre Kosten kommen. Was allerdings nicht an den eigentlichen Aufgaben liegt, denn die erweisen sich als überaus eintönig. Hie und da sticht zwar eine Mission durch besonders gutes Design hervor, in die andere Richtung funktioniert das aber genauso: Minutenlang einem Auto hinterherlaufen oder simple Botengänge erledigen - das reißt uns nicht gerade vom Hocker.

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