Battlefield 3 im Test - Klasse(n)-Kampf

Die Kampagne von Battlefield 3 ist eine gelungene Sache. Doch was kann das Herzstück - der Mehrspieler-Modus? Wir testen den Shooter für PlayStation 3 und Xbox 360 auf dem Online-Schlachtfeld.

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Kampagne hin, Kampagne her – Die Battlefield-Serie steht schon seit Beginn ihres Bestehens eher für ausgeklügelten Mehrspieler-Spaß denn für packende Solo-Action. Und auch wenn die Einzelspielermissionen des Titels von Entwickler Dice und Publisher Electronic Arts nicht von schlechten Eltern sind, soll bei Battlefield 3 der Multiplayer-Modus für die meisten Furore sorgen. Und tatsächlich war der Ansturm zum Verkaufsstart so groß, dass es sowohl im PlayStation Network wie auch bei Xbox Live zu gewaltigen Serverproblemen kam, die immer noch andauern. Das unterstreicht aber nur die Bedeutung und Attraktivität des Titels für die Online-Gemeinde. Wir haben uns aufs Online-Schlachtfeld gestürzt und zeigen euch, was der Mehrspieler-Modus von Battlefield 3 kann.

Eine Frage der Klasse

Klassentreffen: Die einzelnen Klassen lassen sich im Spielmenü noch modifizieren. Klassentreffen: Die einzelnen Klassen lassen sich im Spielmenü noch modifizieren.

Wer über das Internet spielen will, braucht bei Battlefield 3 erst mal einen Onlinepass, der der Verpackung des Spiels beiliegt. Nach Aktivierung des Codes kann man sich dann in die Multiplayerschlachten stürzen – und muss sich vor einem Match erst mal entscheiden.

Denn Battlefield 3 setzt wie schon der Vorgänger Bad Company 2 auf ein System mit vier unterschiedlichen Klassen. Allerdings wurden die etwas überarbeitet, wodurch sich der Dice-Shooter vom Spielgefühl etwas vom Vorgänger unterscheidet. So gibt es zum Beispiel keinen klassischen Sanitäter mehr, dessen Aufgaben (also zum Beispiel das Verteilen von Medikits) kann nun auch der Sturmsoldat übernehmen. Die Munition verteilt nun die Support-Klasse, die ebenso für die explosiven Spielereien wie C4 oder den neuen Mörser zuständig ist. Die Recon-Klasse setzt hauptsächlich auf Feinderkennung und Scharfschützengewehre während sich der Engineer um die Reparatur von Fahrzeugen kümmert und sogar einen Minenräumroboter freischalten kann. Cool: Alle Klassen spielen sich ausgewogen, eine ausgeglichene Rollenverteilung ist für den Sieg auf dem Schlachtfeld unabdingbar.

Mehr Modi

Im Conquest-Modus ist die Absicherung besetzter Punkte sehr wichtig - z.B. wie hier durch Scharfschützen. Im Conquest-Modus ist die Absicherung besetzter Punkte sehr wichtig - z.B. wie hier durch Scharfschützen.

Die neun Karten wurden im Vergleich zum PC etwas auf die geringere Konsolenspielerzahl (24 statt 64) angepasst. Die Auswahl ist gut und reicht von kleinen Stadtmaps bis hin zu ausladenden Außenarealen. Darauf geht’s dann hauptsächlich in den beiden Modi »Conquest« und »Rush« zur Sache. Ersterer ist der klassische Battlefield-Modus, in dem ihr bestimmte Punkte auf den Maps erobern und halten müsst. Bei Rush gilt es dagegen, zuerst zwei Elektronikkisten (MComs) zu zerstören. Gelingt dies, wird ein weiterer Bereich freigeschaltet, in dem es erneut gegen mehrere Ziele geht. Rush war beim Testen unser Favorit, der Modus spielt sich sehr dynamisch und abwechslungsreich – auch wenn hier und da natürlich Camper an den Levelzielen herumliegen. Neu bei Battlefield 3 ist der »Team Detahmatch« Modus. Hier gilt es – ganz klassisch -- möglichst viele Abschüsse zu landen und insgesamt mehr Punkte zu bekommen als das gegnerische Team. Im Gegensatz zu den anderen beiden Modi spielt sich Team Deathmatch aber vergleichsweise nüchtern und uninspiriert.

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