Halo 3: GamePro trifft Bungie in der Vorschau | Seite 2
Wir haben uns mit Bungie über den Trailer unterhalten
Technisch weiterentwickelt
Zentrales Story-Element ist das gigantische Artefakt der Allianz, das sich plötzlich in der Wüste Südafrikas öffnet. Was es damit genau auf sich hat, wurde selbstverständlich nicht verraten. Stattdessen erhielten wir einige Einblicke in die technischen Weiterentwicklungen in der Gestaltung der Spielwelt.
Grafisch wird das Spiel generalüberholt. So werden beispielsweise erstmals echte atmosphärische Effekte eingesetzt. Durch so genanntes Particle Scattering kommen Abendrot und die bedrohlichen Sturmwolken zustande. Besonderes Augenmerk haben die Grafiker auf die Ausleuchtung gesetzt. Durch die Entwicklung eines „Global Illumination Mode“ ist es möglich, jedes Objekt korrekt zu beleuchten und dabei auch die Konstellation von Objekten untereinander zu berücksichtigen. Bewegt sich der Master Chief an eine Röhre, wirft er einen realistischen Schatten, die unterschiedlichen Lichtverhältnisse sind aber auch auf seinen Rüstungsteilen sichtbar. Besonders nettes Detail: Der Visor des Chiefs reflektiert die Umgebung in Echtzeit. So konnten wir in der Demo die Reflektion der Munitionsanzeige auf dem Gewehr im Visor sehen. Die bei Halo 2 so unschönen aufpoppenden Texturteile, vor allem in den Zwischenszenen, sollen laut Bungie auf keinen Fall auftreten.
Momentan arbeiten 70 Leute bei Bungie an Halo 3, das 2007 erscheinen soll.