Lips - Test im Test
Review für Xbox 360
Karaoke-Spaß pur!
Von
Bernd Fischer
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Datum:
11.05.2009
Endlich bekommt auch die Xbox 360 ihr eigenes SingStar! Es hört auf den Namen Lips und verlässt sich im Grunde genommen auf das gleiche Spielprinzip wie Sonys Mega-Erfolg: Ihr trällert zu 40 Liedern; je besser ihr Tonhöhe und Rhythmus trefft, desto mehr Punkte sackt ihr ein. Bei näherer Betrachtung offenbart Lips aber einige Vorteile, die das Spiel zum echten Pflichtkauf für Partyfans machen: Im Lieferumfang befinden sich zwei kabellose (!) Mikrofone, die auch auf Bewegung reagieren. So reißt ihr in bestimmten Momenten das Mikro hoch, um eure Punkte zu vervielfachen.
Das Microsoft-Spiel trumpft auch mit besseren technischen Eigenschaften als die Sony-Konkurrenz auf. Zum Beispiel lässt sich die Original-Gesangsspur komplett ausschalten, auf Wunsch wird sie aber eingeblendet, wenn ihr mal nicht weiterwisst. Zusätzlich könnt ihr neben den kostenpflichtigen Downloads über den Marktplatz neue Songs per iPod oder Zune in das Programm importieren – einzige Voraussetzung ist, dass eure Lieder keine digitale Rechteerkennung (DRM) haben. Zwar werden bei »euren« Liedern keine Balken für die Tonhöhen eingeblendet, das Spiel errechnet aber trotzdem eine einigermaßen plausible Erkennung eurer Gesangsleistung. Lips ist genau wie SingStar als Multiplayer-Ereignis ausgelegt: Der zweite Sänger kann sich jederzeit in den Song einklinken; sollten noch mehr Freunde auf ihren Einsatz warten, können sie sich per Pad mit Rhythmus-Instrumenten (wie Schellen oder Trommeln) ins Lied einklinken.