Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt im Test | Seite 2
Kein Ruhm ohne Rum!
Das Spiel schickt euch durch die Handlung von Teil Zwei und Drei des Blockbusters »Fluch der Karibik«: So trottet ihr durch Port Royale, kämpft euch durch das Schiff der Bösen oder sucht auf einer mysteriösen Insel nach einem Schlüssel. Das Spiel wechselt ständig zwischen Adventure- und Action-Missionen. Mal gilt es, einen Kameraden aus seinem Kerker zu befreien, potentielle Crew-Mitlgieder ausfindig zu machen oder euch durch Horden feindlicher Soldaten zu kämpfen. Darüber hinaus gibt es auch Geschicklichkeitssequenzen – hier müsst ihr euch zum Beispiel von Klippe zu Klippe hangeln oder Hüpfpassagen bestehen. Wenn es die Geschichte verlangt, wird auch zwischen Jack Sparrow, Will Turner und Elizabeth gewechselt. Am Spielprinzip oder an der Steuerung ändert sich aber nichts.
Das Kampfsystem ist sehr eingängig, aber auch etwas eintönig: Auf Knopfdruck entlockt ihr eurem Protagonisten Schlagserien, bei Bedarf setzt ihr eine Backpfeife hinterher oder nehmt euer Gegenüber in den Klammergriff. Es gibt aber auch eine zweite Variante: Bei den Duellen, die meisten gegen einen Zwischengegner ausgetragen werden, müsst ihr einen kurzen Reaktionstest bestehen – pariert ihr die Angriffe und kontert zum richtigen Zeitpunkt, verabschiedet sich der Obermotz für alle Zeiten.
Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt ist sehr nett inszeniert: Auch wenn die Original-Sprecher fehlen, versprüht das Spiel den Charme der Vorlage. Die Musik untermalt das Geschehen stimmungsvoll und passend, die Animationen sorgen wie im Film für Lacher. Allerdings spielt sich alles etwas träge und undynamisch, die Kämpfe könnten durchaus schneller ablaufen. Das fällt aber aufgrund der sympathischen Aufmachung und der hohen Abwechslung nicht so ins Gewicht.