Venetica - Xbox 360

Rollenspiel  |  Release: 18. Dezember 2009  |  Publisher: dtp entertainment  |  auch für: PlayStation 3 PC
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Venetica - Test im Test

Test für Xbox 360

Hübscher als Lara Croft, brutaler als Ezio Auditore? Die Tochter des Todes rettet Venedig! Venetica im Test für Xbox 360.

Von Markus Schwerdtel |

Datum: 10.12.2009


Venetica - Test : Venetica: Vielen Gegnern kommt Scarlett nur mit bestimmten Waffen bei, den Steindämon knackt sie am besten mit einem Hammer. Venetica: Vielen Gegnern kommt Scarlett nur mit bestimmten Waffen bei, den Steindämon knackt sie am besten mit einem Hammer. Nein, mit dem Roman »Tod in Venedig« von Thomas Mann hat Venetica nun wirklich nichts zu tun. Trotzdem ist die Geschichte eine der großen Stärken des Action-Rollenspiels: Die junge Scarlett wächst als Findelkind in einem einsamen Bergdorf auf, das plötzlich von Assassinen überfallen wird. Die Attentäter sind auf der Suche nach einem für sie gefährlichen Kämpfer aus einer Prophezeiung und töten Scarletts Geliebten Benedict. Blöd nur: Scarlett selbst ist (natürlich ohne es zu wissen) die mythische Heldin, die sich jetzt nach Venedig aufmacht, um dort ihren Benedict zu rächen und ganz nebenbei den Untoten Fürsten zu erledigen.

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Eine große Hilfe ist dabei Scarletts Herkunft: Ihr Papa ist nämlich niemand anderes als der finstere Sensenmann, der seiner Tochter praktischerweise ein paar besondere Fähigkeiten in die DNS geschrieben hat. So kann Scarlett jederzeit in die Schattenwelt wechseln -- ideal, um etwa Gegner zu umgehen oder verborgene Gegenstände sowie Durchgänge zu orten. Außerdem beherrscht sie die Kunst der Nekromantie, die ihr -- wenn ihr diesen Pfad einschlagen wollt -- im Lauf des Spiels immer weiter ausbaut.

Reden oder Schlagen

Venetica - Test : Venetica: Das Kampfsystem mit seiner Kombination aus gut getimten Schlägen und Ausweichen macht Spaß und funktioniert. Venetica: Das Kampfsystem mit seiner Kombination aus gut getimten Schlägen und Ausweichen macht Spaß und funktioniert. Man merkt Venetica immer wieder positiv an, dass die Macher bei Deck 13 eigentlich aus der Adventure-Ecke kommen. Sämtliche Dialoge sind nicht nur gut geschrieben, sondern auch hervorragend gesprochen. Dabei ist ausnahmsweise die deutsche Synchronisation sogar deutlich besser als die etwas lustlose englische Fassung. In den Stadtteilen von Venedig und den Katakomben darunter muss Scarlett etliche Aufgaben erfüllen: Medizin ausliefern, Monster erschlagen, Schriftrollen finden etc. Oft gibt es dabei -- ähnlich wie in Mass Effect -- eine »gute« und eine »böse« Lösung: Sollen wir zum Beispiel ein Banditenlager ausheben? Oder lassen wir die Räuber am Leben und verhindern dadurch, dass die korrupten Wachsoldaten die Stadt terrorisieren? Was nach ausgeklügeltem Moralsystem klingt, entpuppt sich in der Praxis allerdings als belanglos: Eure Entscheidungen beeinflussen lediglich Scarletts Ruf in der Stadt und damit, welches von zwei möglichen Spielenden ihr sehen werdet. Auswirkungen auf die Charakterentwicklung oder gar die Reaktionen der Mitmenschen gibt es nicht.

God of Venetica?

Venetica - Test : Venetica: Wo ist Scarlett? Gerade in engen Räumen macht euch die Kamera manchmal einen Strich durch die Rechnung. Venetica: Wo ist Scarlett? Gerade in engen Räumen macht euch die Kamera manchmal einen Strich durch die Rechnung. Auf ihrer Reise durchstreift Scarlett ihre bergige Heimat, drei Stadtteile von Venedig und sogar einen kleinen Zipfel Afrikas. Überall stößt sie auf die Schergen des Untoten Fürsten und andere Bösewichte, denen sie schnell den Garaus machen muss. Neben der mythischen Mondklinge benutzt Scarlett dazu ganz normale Schwerter, Äxte und Hämmer oder Speere. Jede Waffengattung hat ihre Besonderheiten und ist gegen bestimmte Gegner geeignet. Mit dem Hammer knackt ihr etwa Panzerungen, und gegen afrikanische Stammeskrieger ist das Schwert besonders effektiv. Die Kämpfe in Venetica laufen recht dynamisch in Echtzeit ab und sind im Grunde nur eine ständige Abfolge von Ausweichen, Blocken und Zuschlagen. Bei letzterem ist aber ähnlich wie in Fable 2 euer Timing entscheidend. Wer immer im richtigen Moment den nächsten Schlag ansetzt (wenn Scarletts Armband leuchtet), legt lange Kombos hin, die schließlich in einem Finisher gipfeln. Dieses System ist natürlich nicht so ausgefeilt wie in God of War, Ninja Gaiden Sigma oder Bayonetta, funktioniert aber sehr gut und flüssig.

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cheezy680
#1 | 10. Dez 2009, 15:37
Ich kann für mich nicht gerade behaupten ich habe auf Venetica gewartet. Zwar habe ich mich schon dafür interessiert, aber bei den Hype-Spielen wie Modern Warfare 2 oder Assassins Creed 2 geht so ein Spiel wie Venetica schonmal ein wenig unter.... Leider muss man hierbei scheinbar anmerken, da das Spiel scheinbar auch noch andere Qualitäten zu bieten hat als "nur" eine hübsch anzusehende Hauptcharakterin ;)

Da ich gerne Rollenspiele zocke in welchen ich mich in der Story verlieren kann freut es mich zu hören das die XBox nach und nach immer besser damit versorgt wird (um es vorweg zu nehmen, ich habe nichts gegen andere Konsolen, allerdings bin ich mit meiner rundum zufrieden ;)) Ich werde den Titel auf alle Fälle im Auge behalten, auch wenn es sich hierbei nicht um ein "reines" Rollenspiel handelt.

Nur um es noch angemerkt zu haben: Ich selbst finde es nicht schlimm das man das speichern dem Spieler selbst überlässt wann und wo dies geschehen soll. Zwar gab es z. B. bei Oblivion auch automatische Speicherpunkte, aber wer sich richtig in das Spiel vertieft hat, kam auch nicht drum weg das manuelle Speichersystem zu nutzen. Mir persönlich gefällt dies sogar besser als wahllos in die Welt gesetzte Speicherpunkte zu denen man erst immer gelangen muss wenn mal grad der Kumpel vorbeikommt etc. Beim manuellen speichern geht das halt wann und wo ICH will :D Aber dass nur am Rande zu meinen Vorlieben.
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Wulfaz
#2 | 10. Dez 2009, 15:46
Veröffentlicht ihr noch vor'm Release ein Testvideo, liebe Gamepros? Wäre für mich dann der Entscheidende Faktor (mal wieder :aua:), da ich schon häufig - gerade bei der 360 - von stark schwankender Performance und Grafik gelesen habe. Steht für mich ganz oben... gerade weil der Dezember ja recht mager ausfällt ;)
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Maryokutai
#3 | 10. Dez 2009, 16:47
Uff...

Grafisch hats seit der vermurksten GC-Demo schon mal einen ordentlichen Sprung gemacht sofern die Screenshots aus der Testversion stammen. Wenn der Kritikpunkt "Ruckler" jetzt noch bedeutet, dass es bloß ab und an stockt, kann ich doch beruhigen Gewissens zugreifen. Freut mich, hätte ungerne bis zum nächsten PC auf das Spiel gewartet.*g*

Edit: so, bestellt. Die erwähnten Ruckler sehen im Testvideo bei weitem nicht so schlimm aus wie befürchtet. Juhu!
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Wulfaz
#4 | 24. Dez 2009, 08:38
Zitat von Coldplayer:
Hab gestern die 360-Version gekauft und mal kurz angezockt. Oh Mann...ich hätte eigentlich skeptisch werden sollen als ich "Wizarbox" auf der Packung gelesen habe. Das sind die gleichen Stümper, die auch die 360-Version von "Risen" verbrochen haben.

Und tatsächlich: Die 360-Version von Venetica hält nicht mal im Ansatz der PC-Version stand von der ich bisher nur die Demo gespielt habe. Die Texturen sind eine Frechheit, in Innenräumen sieht es fast so aus wie bei Mass Effect BEVOR die Texturen geladen werden. WTF ist das?

Und wenn die Texturen mal in Ordnung sind, dann passen sie nicht aneinander. Will heißen: Man hat dann plötlich einen Strich, der sich über die gesamte Fläche zieht.

Es gibt jede Menge Grafikfehler, v.a. bei Schatten, es ruckelt immer wieder ohne ersichtlichen Grund.

Das find ich echt schade. Ich mag die Atmosphäre des Spiels aber so leid es mir tut: Was dieses Jahr mit abgefuckten PC-Ports gelaufen ist geht auf keine Kuhhaut. Wen unterstütze ich denn nun eigentlich mit dieser Rotzversion? Deck 13 oder Wizarbox (also dieses französische oder polnische Studio)?

Divinity 2 hat echt gezeigt, dass es anders geht. Von wem wurde da die 360-Fassung entwickelt?

Naja...ich werde Venetica durchspielen. Danach landet es in der Bucht. Ich werde aber auch defintiv nie wieder ein Spiel von Wizarbox kaufen.

Das zeigt mir mal wieder wie absolut unfähig die Gamepro darin ist Tests zu schreiben.


Seltsam, ich hatte nicht einen extremen Ruckler (nur beim Vorstellen der Gebiete, und im Arsenal war ein leichtes Dauerruckeln.) Texturfehler gab's bei mir auch keine, gelegentlich waren aber Clippingfehler an der Ordnung. Die Grafik auch ganz angemessen, klar sieht die PC-Version besser aus, da dort aber auch schon wieder mit einem Patch alles geschönt wurde sieht's wohl so aus wie die Urfassung.

Ich finde, die 80% gehen absolut O.K. Das Spiel ist auf alle Fälle weit besser portiert als Risen, und wenn man den Bonus gibt für ein Deutsches Spiel ist es vollkommen angemessen.

BTW: Ich hab die Demo gespielt von Divinity 2 für 360... und da hatte ich eher das Gefühl das gehörig geschlampt wurde. Die Synchro ist ein Witz (und das bei einer Englischen....!), eine reine Textursuppe, die Grafik ist nicht hübsch anzusehen und auch das Gameplay ist so... naja.... steril... Von den Animationen brauch ich gar nicht erst anfangen. Da gefiel mir Venetica eindeutig besser.
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Maryokutai
#5 | 24. Dez 2009, 12:36
Wie man Divinity als Gegenbeispiel anführen kann erschließt sich mir auch nicht ganz. Das ruckelt schließlich dauerhaft, Venetica läuft zumindest in Dungeons und Häusern flüssig, in Außengebieten (soweit ich bis jetzt gespielt habe) stockt die Framerate zwar des Öfteren und hauptsächlich beim Drehen der Kamera, aber als störend empfinde ich es eigentlich nicht. Sicher ist es technisch nicht perfekt, aber abgesehen von den pixeligen Schatten sehe ich wirklich keinen Grund, das Spiel deswegen nieder zu machen. Vor allem, weil es trotz allem schön atmosphärisch daherkommt und liebevoll designt wurde.

"Abgefuckter PC-Port", "Rotzversion" etc. sind auf jeden Fall völlig unangebracht.
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Details zu Venetica - Xbox 360

Plattformen: Xbox 360 PlayStation 3 PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: -
Release D: 18. Dezember 2009
Publisher: dtp entertainment
Entwickler: Deck 13 Interactive
Webseite: http://www.venetica-game.de
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
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