Seite 3: Black

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Nächste Haltestelle: Krieg

Euer Einsatz führt euch elf Levels lang durch Russland. Hier gilt es unter anderem, ein Waldgebiet zu säubern, eine Kleinstadt in Schutt und Asche zu legen, eine riesige Brücke heil zu überqueren oder ein Gulag endgültig der Abrissbirne zu überlassen. Die Länge der einzelnen Abschnitte variiert deutlich: Teilweise gelangt ihr nach knapp 30 Minuten ans Ziel, andere Areale sind erst nach einer Stunde abgeschlossen. Pro Level gibt es mehrere Kontrollpunkte. Gerade nach schwierigeren Kämpfen wird der Spielstand gesichert, und ihr könnt erst unbekümmert durchs feindliche Gebiet traben. Zwar gibt es immer kleine Missionsziele (zum Beispiel müsst ihr Schmelztiegel zerstören), diese sind aber nicht spielentscheidend. Ihr habt nur die Aufgabe, heil durch die Areale zu kommen. Und das ist dank der Gegner-Armada, die euch gegenübersteht, nicht gerade einfach: Bei Black gibt es zwar keine bemannten Fahrzeuge oder stationären Geschütze, die Fußsoldaten machen euch aber genügend zu schaffen. Zum einen treten diese in unterschiedlich starker Form auf, zum anderen rücken sie euch gleich in ganzen Horden zu Leibe. Nicht selten stoßt ihr in einem Raum auf 15 - 20 Gegner gleichzeitig.

Den Schwierigkeitsgrad solltet ihr bedacht auswählen: Auf »Leicht« sind die Gegner noch relativ schwachbrüstig. Auf »Normal« und den höher liegenden Stufen (die ihr nach und nach freispielt) wird es aber ernst. Hier agieren die pfiffigen Feinde noch etwas intelligenter und aggressiver, jeder Kampf wird zu einer ernsten Bedrohung. Dadurch entfaltet Black auch erst auf »Normal« sein volles Potenzial.

Wie in den Klassikern des Action-Virtuosen John Woo gibt es immer ausgesuchte Schauplätze für die Shootouts. Findet ihr euch nach kurzer Baller-Durstrecke auf einem offenen Platz wieder, könnt ihr sicher sein, dass gleich die Post abgehen wird. Im siebten Level zum Beispiel kommt ihr auf einen kleinen Marktplatz, der auf den ersten Blick vollkommen ruhig und verlassen erscheint. Nachdem ihr euch ein Weilchen entspannt umgeschaut habt, bricht die Hölle los: Von einem Häuserdach nimmt euch ein Soldat ins Visier, der einen Raketenwerfer geschultert hat. Nachdem ihr der ersten Explosion nur knapp entkommen seid, werden Türen in die Luft gesprengt. Wenn sich der Rauch verzogen hat, werdet ihr von einer kleinen Armee in die Mangel genommen. In einem weiteren Level entdeckt ihr plötzlich ein Gefahrenschild. Das gesamte Feld vor euch ist vermint. Während ihr euch langsam unter Dauerfeuer nach vorne tastet, geht ein Blindgänger los, der die anderen Minen aktiviert und das gesamte Feld schließlich mit aufgewirbelter Erde, Schrott und menschlichen Opfern übersät. Die herumstehenden Wachleute wissen sofort, wo der Hase läuft, und eröffnen das Feuer.

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