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Seite 4: Blue Dragon im Test

Null Frust beim Überleben

Gespeichert wird bei Blue Dragon wie in jedem anderen Japano-RPG: Überall in den Städten und Dungeons verteilt findet ihr Speicherpunkte, auf der Oberwelt könnt ihr beliebig oft und an jedem Ort euren Fortschritt sichern. Warp-Einrichtungen sorgen dafür, dass ihr euch auch aus Dungeons wieder in sichere Gebiete befördert, um zum Beispiel bei Heilgegenstandsmangel kurz für Nachschub zu sorgen. Das Beste sind aber die Checkpoints: Vor jedem Bosskampf wird automatisch ein Rücksetzpunkt aktiviert. Solltet ihr also einem dicken Brocken in die Arme laufen und beim ersten Anlauf keine Chance haben, versucht ihr es danach einfach gleich noch mal oder geht zurück, um mehr Erfahrungspunkte zu sammeln. Die Bossgegner sind ebenfalls ziemlich abwechslungsreich und putzig entworfen: Da gibt es zum Beispiel einen mechanischen Drachen, der immer wieder Feuer fängt oder einen Geisterkönig, der mit seiner überdimensionalen Krone irgendwie trottelig-protzig daher kommt. Wie auch bei den normalen Feinden gilt es hier, die richtige Strategie herauszufinden. Habt ihr erst einmal erkannt, welche Aktion am meisten Schaden anrichtet, habt ihr den Obermotz schnell vom Bildschirm gefegt. Kleiner Kritikpunkt: Die Zwischengegner-Begegnungen hätten gerne etwas schwerer ausfallen dürfen – schließlich gibt es mit den Rücksetzpunkten ausreichend Frustkiller.

Kulleraugen und Killergefühle

Blue Dragon ist ein Anime-Rollenspiel. Die Hauptcharaktere sind Kinder (oder im Verlauf des Spiels Fantasiewesen, die sich zu eurer Truppe hinzugesellen), auch die restlichen Bewohner der Welt sind weit von westlichen Dark-Fantasy-Kreaturen entfernt. Ihr werdet auf einen Stamm von Bärennomaden treffen, euch mit aufgebrachten Wandgemälden unterhalten, die zittrig über das Mauerwerk gleiten, oder »Moogle«-ähnlichen Wesen helfen, die von einer mysteriösen Krankheit befallen wurden. Und genau da liegt auch wieder der Charme des Spiels: Zwar sind alle Wesen knuddelig und familientauglich designt, die Probleme und Anliegen der einzelnen Bewohner sind aber durchweg seriös und ernst zu nehmen. In Blue Dragon geht es um Freundschaft, Vertrauen, Angst und Rache – lasst euch von den Kulleraugen nicht in die Irre führen, das Spiel ist erwachsener, als es auf den ersten Blick anmuten mag.

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