Seite 2: Boom Blox

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Werfen, greifen, sprengen

Während in den Greifen-Werkzeug-Spielen vorsichtiges Handeln zum Erfolg führt, lasst ihr es in den übrigen Disziplinen ordentlich krachen. Ein Exampel: In den Bomben-Blöcke-Aufgaben entzündet ihr Sprengsätze in Würfelform, um die begehrten Punkte-Blöcke zu erhaschen. Ihr nehmt mit dem Cursor einen Spielstein aufs Korn und drückt die A-Taste, um das Ziel zu fixieren. Ähnlich wie in Wii Sports schleudert ihr durch Schwingen der Wiimote einen Baseball auf den Block. Beim Auftreffen des Balls detoniert der explosive Würfel. Punkte-Blöcke die sich in der Nähe befinden, wirbeln durch die Luft. Landen sie auf dem Boden, gibt’s Zähler auf euer Konto. Richtig spaßig wird es, wenn ihr anstelle eines Basenballs direkt mit Bomben um euch werft: Sucht die Schwachstelle in einer Punkte-Blöcke-Pyramide – den Rest erledigt die Granate.

In den Edelstein-Blöcke-Minispielen ist häufig der Domino-Effekt der Schlüssel zum Erfolg: Werft den Baseball mit Schmackes in ein Würfel-Gebilde. Die herabfallenden Blöcke bringen im Idealfall den Rest der wackeligen Konstruktion zum Einsturz – die Edelstein-Blöcke landen auf dem grünen Rasen und bringen Punkte. Kettenreaktionen verhelfen euch in den Chemikalien-Blöcke-Aufgaben zum Erfolg. Werft den Ball gegen einen grünen Block, um ihn auf einen weiteren klatschen zu lassen. Treffen zwei Chemikalien-Blöcke aufeinander kommt es zu einer Explosion. Durch die Druckwelle befördert ihr ähnlich wie in den Bomben-Blöcke-Spielen die Punktewürfel auf den Grund. Die Aufgaben-Typen variieren: Mal sitzt euch ein Zeitlimit im Nacken, mal habt ihr nur eine bestimmte Anzahl Würfe, um alle Punkteblöcke von den Bauten zu bolzen. Habt ihr eine bestimmte Anzahl Aufgaben gelöst, gibt’s neue Wurfgeschosse, wie eine Bowlingkugel, eine Laserpistole oder eine Granate.

(Block-)Balance-Akt

Nicht zuletzt durch die hervorragende Physik machen die über 300 unterschiedlichen Minispiele einen Heidenspaß. Schmeißt ihr mit voller Wucht gegen einen Block, wirbelt der Würfel meterweit durch die quietschbunten Levels. Werft ihr hingegen mit Gefühl, rutscht das Ziel lediglich ein Stück nach vorne. Auch die Physik der herab fallenden Klötzchen wirkt stets nachvollziehbar. Ähnlich wie beim Mikado bleiben einzelne Elemente oftmals extrem wackelig aufeinander liegen. Immer wieder ertappt man sich dabei, gegen den Bildschirm zu pusten, um den ersehnten Einsturz herbeizuführen. Gleiches gilt im umgekehrten Fall: Besonders bei den Jenga-ähnlichen Greifen-Werkzeug-Aufgaben schwankt das wackelige Gebilde häufig sekundenlang hin und her. Das sorgt für ebenso bange wie spannende Momente. Die Inszenierung ist eher schlicht gehalten, die Optik zweckmäßig. Das tut dem Spielspaß dieses erfrischenden Geschicklichkeit-Titels jedoch keinerlei Abbruch. Gäbe es einen Videospiel-Oscar, hätte Spielberg zweifelsohne eine weitere Trophäe -- zumindest aber eine Nominierung -- verdient!

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