Branche - Apple-Chef Steve Jobs - Krankheitsgerüchte bringen Aktie auf Talfahrt

Ein Internet-Bericht über angebliche Herzprobleme des Apple-Chefs Steve Jobs wirkte sich trotz Dementi sofort auf die Wertpapiere des Konzerns aus.

von Denise Bergert,
08.10.2008 11:05 Uhr

Nach einem mittlerweile dementierten Internet-Bericht über eine Herzkrankheit des Steve Jobs purzelten die Wertpapiere des iPhone-Herstellers Apple augenblicklich nach unten. Innerhalb weniger Minuten verlor die Aktie 5,4 Prozent ihres Werts. In dem im Vorfeld auf einer CNN-Website für Bürgerjournalisten geposteten Bericht war von Herzbeschwerden des Apple-Chefs die Rede, der daraufhin in ein Krankenhaus eingeliefert worden sei. Sprecher des Konzerns dementierten diese Gerüchte sofort in zahlreichen US-Medien und konnten die Talfahrt der Akte damit aufhalten.

Steve Jobs, der maßgeblich am Erfolg des iPod- und iPhone-Herstellers beteiligt gewesen ist, wird von den Investoren seit Monaten genau beobachtet. Grund dafür war ein Gewichtsverlust des Apple-Chefs, der den anwesenden Journalisten bei einer Veranstaltung im Juni aufgefallen ist. In einem Gespräch mit der New York Times räumte Jobs ein, gesundheitliche Probleme zu haben und sich deshalb bereits in Behandlung zu befinden. Von einer lebensgefährlichen Erkrankung könne jedoch keine Rede sein. Erst vor wenigen Jahren konnte Jobs eine Krebserkrankung besiegen, dies wird ebenfalls als Grund für die übereilte Reaktion der Aktien-Halter von Apple gewertet.

Die Aktien des Technologie-Unternehmens zählen mittlerweile zu den wertvollsten Wertpapieren der Branche und überflügeln sogar Giganten wie Cisco und Intel.


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