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Seite 3: Call of Duty: Black Ops - Schnitt-Special - Geschnitten oder nicht? Deutsche und US-Version im Vergleich

Abgetrennte Gliedmaßen und rollende Steine.

Später pirschen wir in der US-Version durch einen Tunnel und sind mit einem großkalibrigen Revolver bewaffnet. Die Atmosphäre ist düster, Wasser tropft von der Decke, die Beleuchtung ist schlecht und hinter jeder Ecke könnte ein Gegner lauern. Plötzlich springt ein Vietcong aus einem Seitengang, wir legen an, drücken ab und amputieren mit unserem Treffer das Bein des Gegners. Dieselbe Wirkung entfalten auch Handgranaten oder Raketenwerfer. Hier ist die USK ihrer Linie treu geblieben – ganz nach dem Motto: »Blutspritzer ja, abgetrennte Gliedmaßen nein«, bleiben die Extremitäten der Gegner in der deutschen Version an ihrem Platz.

Eine weitere Änderung ist eher subtiler Natur: Wir befinden uns an Bord eines Kanonenboots und wollen den Fluss hinauffahren. Bevor die mächtigen Dieselmotoren des Bootes zu röhren beginnen, wirft einer unserer Kollegen ein Radio an, und Mick Jagger intoniert »Sympathy for the Devil« während wir in der Dämmerung mit der Bordkanone Gegner, Fahrzeuge und Gebäude vom Ufer räumen. Dank der Musik erinnert die Szene ein wenig an Francis Ford Coppolas Meisterwerk »Apocalypse Now«, genauer gesagt an die von Wagners Walkürenritt untermalten Szenen. In der deutschen Variante von Black Ops hingegen fehlt die musikalische Untermalung, was dem Spielabschnitt eine ganz andere und wesentlich düsterere Stimmung verleiht.

Sinnvoll geändert?

Laut den anwesenden PR-Managern wurden außer den hier geschilderten Änderungen und der Entfernung verfassungswidriger Symbole keine weiteren Kürzungen vorgenommen (der Mehrspieler-Modus bleibt übrigens gänzlich unangetastet). Unserer Meinung nach sind die Anpassungen für den deutschen Markt so marginal, dass sie eigentlich nicht ins Gewicht fallen. Das Wegfallen der Folterszene begrüßen wir sogar ausdrücklich, da auf diese Weise ein dramatischer Imageschaden für die gesamte Branche sowie die Spieler in Deutschland vermieden wird. Wer das Spiel dennoch in seiner ganzen Härte erleben will, muss zum Österreich-Import greifen, denn dort erscheint Call of Duty: Black Ops (fast) gänzlich ungeschnitten auf deutsch. Lediglich die Hakenkreuze wurden auch in dieser Version entfernt. (he)

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