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Inhaltsverzeichnis

Call of Duty 4: Modern Warfare

Weg mit dem angestaubten Weltkrieg, her mit einem modernen Szenario. Wir haben uns angeschaut, wie gut das neue Setting funktioniert.

von Kai Schmidt,
13.07.2007 15:41 Uhr

Scheinbar haben die Entwickler von Infinity Ward es langsam satt, immer wieder historische Schlachten nachzustellen. Deshalb spielt Call of Duty 4 in der nahen Zukunft, wo ein böser Kommunist versucht, einen Krieg anzuzetteln. Klar, dass die freie Welt sich das nicht gefallen lässt: Wie in den Vorgängern schlüpft ihr in die Rollen mehrer Soldaten aus unterschiedlichen Nationen, die gemeinsam gegen den Fiesling angehen. Die Geschichte soll dabei mit ähnlichen Stilmitteln wie in der TV-Serie 24 erzählt werden. Was das genau bedeutet, hat man uns jedoch noch nicht verraten.

Das geht beinahe zu weit

Eines muss man den Entwicklern lassen: Optisch brennen sie auf den NextGen-Konsolen ein wahres Feuerwerk ab – und zwar wortwörtlich! In dem Level, das man uns auf der E3 zeigte, explodiert ständig etwas, bedrohliche Rauchwolken hängen über der verwüsteten Stadt. Schon beim bloßen Zusehen fühlt man sich mitten in die Schlacht der „guten“ Amerikaner gegen die „bösen“ Russen hineinversetzt. So sehr, dass man unwillkürlich zusammenzuckt, wenn ein gegnerischer Soldat nach dem anderen im Kampf „getötet“ wird. Was früher wirklich noch wie ein Videospiel wirkte, fühlt sich nun verdammt echt an. Beinahe zu echt. Doch moralische Bedenken beiseite geschoben, muss man dem Spiel zugestehen, dass es technische Granaten wie GRAW 2 locker in die Tasche steckt.

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