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Dark Messiah of Might & Magic: Elements

Schluss mit Schießeisen, weg mit Wummen! In Dark Messiah klirren Klingen und scheppern Schilde.

von Matthias Regge,
11.02.2008 14:43 Uhr

Wenn Oblivion eine Affäre mit einem simplen Shooter haben würde, wäre das Ergebnis wahrscheinlich Dark Messiah: Elements. Ihr erlebt ein Fantasy-Abenteuer aus der Ego-Perspektive des jungen Sareth. Die Geschichte um den Helden ist allerdings etwas flach: Ihr seid als Lehrling des Magiers Phenrig unterwegs, der euch zu Beginn des Spiels durch ein Tutorial leitet. Darin müsst ihr für euren Meister einen magischen Kristall suchen, der für ihn von großer Bedeutung ist – gähn! Also kämpft und klettert ihr durch einen alten Tempel, um euren Lehrer das gewünschte Artefakt zu bringen. Zurück bei Phenrig stellt euch dieser die Aufgabe, den Stein zu einem befreundeten Magier ins Königreich Steinhelm zu bringen. Damit ihr bei dieser Reise nicht alleine seid, lässt euch der Hexer von einer magischen Lady namens Xana begleiten, die sich in eurem Kopf einnistet. Xana muss über mehrere Ecken mit Cortana aus der Halo-Serie verwandt sein. Denn genau wie die KI im Helm des Master Chiefs spricht die Nymphe zu euch, um euch Tipps zu geben, wenn ihr in der Klemme steckt. Der restliche Storyverlauf ist jederzeit vorhersehbar und bietet keine Überraschungen. Das liegt vor allem daran, dass Dark Messiah bereits im Intro und den ersten Videos so viel von seiner Geschichte verrät, dass man schon von Selbst-Spoiler sprechen muss. An bestimmten Eckpunkten im Spiel habt ihr die Wahl, unterschiedliche Wege einzuschlagen und dadurch später andere Schlusssequenzen zu sehen.

Heißes Händchen

Zu Beginn des Spiels entscheidet ihr euch für eine von vier unterschiedlichen Klassen. Ihr habt die Wahl zwischen einem Krieger, einem Magier, einem Bogenschützen oder einem Assassinen. Je nach Klassenwahl nutzt ihr andere Waffen und erlernt im Spielverlauf unterschiedliche Fähigkeiten. Während ihr als Schwertkämpfer zum Beispiel Schilde nutzen könnt, könnt ihr euch als Assassine an eure Feinde heranpirschen. Während ihr euch durch die geradlinigen Level schnetzelt, zaubert oder schießt, erhaltet ihr zwar Erfahrungspunkte und steigt in eurer Stufe auf. Neue Fertigkeiten werden dann jedoch automatisch erlernt. Spezialisierungen oder das Verteilen von Attributspunkten fallen komplett weg. Dark Messiah spielt sich deshalb ein bisschen wie ein Fantasy-Bioshock mit weniger Freiheit und Abwechslung.

Immerhin sind die Möglichkeiten bei der Gegnerentsorgung recht vielfältig. Ihr könnt Feinde per Tritt in Gruben, Flammen und spitze Gegenstände stoßen oder ein Holzgerüst über ihnen zum Einsturz bringen. Dieses Spielelement wirkt allerdings an vielen Stellen aufgesetzt. Die Umgebung schreit meist danach, benutzt zu werden und eure Widersacher stehen zufälligerweise immer in der Nähe solcher Todesfallen. Die Kampfmanöver selbst sind etwas komplexer als gewöhnliche Nahkampfangriffe in Ego-Shootern. Neben normalen Angriffen, könnt ihr durch Halten der rechten Schultertaste auch stärkere Attacken ausführen, Hiebe parieren und per Druck auf die »X«-Taste in einen Adrenalinrausch verfallen, um kräftiger zuschlagen oder effizienter zaubern zu können. Dafür müsst ihr aber zuerst eure Adrenalinleiste durch erfolgreiche Schläge auffüllen. Die Steuerung funktioniert recht gut. An manchen Stellen, wie bei Sprungpassagen, ist die Kontrolle aber etwas hakelig. Besonders im Kampf gegen mehr als einen Feind verliert ihr schnell den Überblick.

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