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Der Herr der Ringe - Das Dritte Zeitalter

»Machen wir es wie die Japaner!« scheint die Grundidee hinter dem kommenden Herr der Ringe-Rollenspiel von Electronic Arts zu sein.

06.10.2004 14:18 Uhr

Die Schauplätze wurden den Filmen nachempfunden und sorgen, wie hier in den Minen von Moria, für sehr gute Atmosphäre und echtes Mittelerde-Feeling. Screen: Playstation 2 Die Schauplätze wurden den Filmen nachempfunden und sorgen, wie hier in den Minen von Moria, für sehr gute Atmosphäre und echtes Mittelerde-Feeling. Screen: Playstation 2

Stellt euch vor, ihr wärt ein Entscheidungsträger bei Electronic Arts und müsstet bestimmen, was mit der Lizenz zu den Herr der Ringe-Filmen angestellt werden soll. Ideen wie Hobbit Kart: Ring Dash oder Ring Fighter II: The Dunedain Warrior sind bereits im Müllschlucker gelandet. Ihr entscheidet euch schließlich für das naheliegendste und wollt ein rundenbasiertes Rollenspiel herausbringen. Das Problem ist nur: Die Technik ist vorhanden, die nötigen Programmierer ebenfalls, dummerweise hat eure Firma aber noch keine nennenswerte Erfahrung in der Herstellung von Rollenspielen. Also handelt ihr nach der alten Regel: »Besser gut geklaut als schlecht selber gemacht«, übernehmt die komplette Spielmechanik aus anderen Rollenspielen und habt dadurch mehr Zeit, eine coole Hintergrundgeschichte zu stricken.

Die Wege des Schicksals

Gleich zu Beginn des in drei Akte geteilten Abenteuers bekommt es unser Held Berethor mit einer Truppe aggressiver Ringgeister zu tun. Screen: Playstation 2 Gleich zu Beginn des in drei Akte geteilten Abenteuers bekommt es unser Held Berethor mit einer Truppe aggressiver Ringgeister zu tun. Screen: Playstation 2

Im Gegensatz zur althergebrachten Spielmechanik hat man sich in Bezug auf die Story einiges einfallen lassen. Anstatt euch die ausgelatschten Pfade der Gefährten abmarschieren zu lassen, erlebt ihr euer eigenes Mittelerde-Abenteuer, das die Pfade der Wege der Gefährten an einigen Stellen kreuzt. Neben Schlüsselszenen, wie den Kampf mit dem Balrog (bei dem sich Gandalf als spielbarer Charakter zu eurer Truppe gesellt), sind es besonders Kleinigkeiten, die zeigen, wie fantasievoll die Handlung des Films mit der Geschichte des Spiels verwoben wurde. Wer erinnert sich nicht an die Filmszene, in der Peregrin Tuk in den Minen von Moria einen Eimer anstößt, dieser mit heftigem Getöse in einen Brunnen fällt und obendrein noch ein Skelett (das einen Schlüssel um den Hals trägt) mit in die Tiefe reißt. Im Spiel erfahrt ihr, wie die »Geschichte« des Eimers weitergeht. Das hölzerne Behältnis poltert nämlich, vom Original-Film-Gemecker Gandalfs begleitet, vor die Füße eurer Party, um dann unter dem staubigen Skelett begraben zu werden. Als Nächstes schnappt ihr euch dann den Schlüssel und öffnet den Weg zu einem wichtigen Artefakt.

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