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Der Remedy-Effekt – Was Alan Wake und Max Payne gemeinsam haben - Spiele-Special für Xbox 360

Sieben Jahre sind seit dem letzten Remedy-Spiel Max Payne 2 vergangen. Jetzt meldet sich der Entwickler mit Alan Wake für Xbox 360 zurück. Wir zeigen im Special, wo die Gemeinsamkeiten zwischen der »Film-Noir-Liebesgeschichte« und dem »psychologischen Action-Thriller« liegen.

von Michael Obermeier,
14.05.2010 17:30 Uhr

ACHTUNG SPOILER: Zwar verraten wir im Special keine Story-Wendungen von Alan Wake, einige der Anspielungen an alte Remedy-Werke könnten Fans aber die Überraschung im Spiel verderben. Lest also nicht weiter, wenn ihr Alan Wake komplett spoilerfrei spielen möchtet.

Schon in den ersten Minuten von Alan Wake werden Fans von Max Payne 2 Gemeinsamkeiten der beiden Action-Spiele feststellen – und damit meinen wir nicht nur die fast identischen Sound-Effekte bei Waffen oder Türschlössern. Ähnlich wie Max Payne seinen Abstieg kommentiert auch Wake seine Reise ins malerische Bergnest Bright Falls als Ich-Erzähler aus dem Off. Wirkte die Metaphern-reiche Beschreibung seiner Umwelt beim New Yorker Polizisten noch etwas ungewöhnlich, passt sie bei Alan Wake wie die Faust auf’s Auge – immerhin ist der Mann Schriftsteller.

Das gedruckte Wort kommt auch in Max Payne 2 nicht zu kurz. So erzählt der Third-Person-Shooter den Großteil der Geschichte nicht in Spiel-Zwischensequenzen sondern durch kommentierte Comic-Abschnitte. Diese »Graphic-Novels« trugen erheblich zur düsteren Stimmung des Spiels bei, die passenden Metaphern Paynes sorgten für ungeheuer schöne Bilder. Alan Wake wird ebenfalls immer wieder durch geschriebene Texte aufgelockert. So findet Wake überall im Spiel verteilt Manuskriptseiten, die – von ihm stimmungsvoll vorgelesen – gerade erlebte Abschnitte in ein anderes Licht rücken oder einen Ausblick auf zukünftige Ereignisse geben.

» Test zu Alan Wake lesen

Licht & Zeit

Licht und Dunkelheit als SpielelementLicht und Dunkelheit als Spielelement

War damals bei Max Payne die Zeit das spielbestimmende Element, baut Alan Wake auf den Widerstreit von Licht und Dunkelheit. Das gilt nicht nur für das eigentliche Spielgeschehen, sondern auch für die Rahmenhandlung. Während Max Payne 2 als Rückblende abläuft, werden Wake und das Städtchen Bright Falls immer tiefer in die Schwärze gezogen. Was für die Geschichte noch funktioniert, ist beim Spielablauf für beide Titel aber Fluch und Segen zugleich. Überraschen Payne und Wake anfangs durch originelle Kämpfe, langweilen im späteren Spielverlauf die immer gleichen Feindbegegnungen. Trotzdem wurde die Zeitlupe nach Max Payne von dutzenden Spielen kopiert. Kaum ein Shooter erscheint heutzutage noch ohne aktive oder passive Slowmo-Funktion.

Übrigens: Auch die Zeitlupe hat in Alan Wake überlebt – zumindest ein bisschen. Weicht der Schriftsteller einer Axt aus oder zündet er eine Magnesiumfackel, verlangsamt sich das Spielgeschehen kurz und zeigt die Aktion mit einer optisch ansprechenden Kamerafahrt.

» Teil 2 des Specials zu Alan Wake lesen

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