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Destiny 2: Kriegsgeist - Lohnt sich der Wiedereinstieg? Vorab-Fazit zum 2. DLC

Der zweite Zusatzinhalt für Destiny 2 will verlorene Spieler wieder zurückholen. Im Vorab-Test merken wir aber: Mit neuen Ideen ist Bungie eher sparsam.

von Mirco Kämpfer,
09.05.2018 13:00 Uhr

Destiny 2: KriegsgeistDestiny 2: Kriegsgeist

Nachdem sich der erste DLC von Destiny 2 namens Fluch des Osiris als herbe Enttäuschung entpuppte, waren unsere Erwartungen an den zweiten Zusatzinhalt Kriegsgeist nicht hoch. Und das war auch gut so, wie sich beim ersten Anspielen herausstellte.

Rasputin bekommt seinen Auftritt

Der DLC bringt unter anderem neue Waffen, ein neues Gebiet, neue Strikes und einen neuen Raid-Trakt. Am spannendsten dürfte für viele aber die neue Story sein, die sich an Spieler der Power-Stufe 300-330 richtet und um die namensgebende Kriegsgeist-KI Rasputin dreht.

Für alte Destiny-Hasen ein durchaus bekannter Name, wobei es die Serie in zwei Hauptspielen und etlichen Erweiterungen bislang nicht schaffte, viel über Rasputin zu erzählen. Der Kriegsgeist-DLC hat nun die Chance, diesen mysteriösen Charakter näher zu beleuchten - nutzt sie aber nicht.

Destiny 2: Kriegsgeist - Launch-Trailer lässt auf mehr als die "Mogelpackung" vom 1. DLC hoffen 2:17 Destiny 2: Kriegsgeist - Launch-Trailer lässt auf mehr als die "Mogelpackung" vom 1. DLC hoffen

Anastasia Bray führt uns als Hauptcharakter des DLCs durch die Geschichte und hilft uns dabei, Rasputin vor der Schar zu beschützen. Die will "die gefährlichste Waffe", wie sie genannt wird, nämlich zerstören.

Warum das schlimm ist? Keine Ahnung. In den schicken Videosequenzen und in den Ingame-Dialogen wird zwar viel geredet, aber kaum etwas ausgesagt. Es ist beinahe schon ein Kunstwerk, so viele leere Worthülsen zu verballern. Dass wir Rasputin dann am Ende das erste Mal sehen, ist nur ein schwacher Trost.

In der Kürze liegt die ...

Der rote Faden ist allerdings nicht nur diffus, sondern auch noch ziemlich kurz. Kriegsgeist bietet nämlich nur vier Story-Missionen á ca. 20 Minuten - in Fluch des Osiris waren es immerhin noch sechs.

Abgesehen von einem kurzen Abstecher in die Europäische Todeszone auf der Erde erkunden wir die meiste Zeit mit dem Hellas-Becken ein neues Gebiet auf dem Mars. Hier verschlägt es uns unter anderem in schimmernde Eishöhlen tief unter der Erde. Die frostige Kulisse steht im schönen Kontrast zur trockenen, roten Marsoberfläche. Blöd nur, dass wir uns meist durch arg schlauchige Areale ballern.

Die Eishöhlen sind nicht gerade die schönste Kulisse von Destiny 2.Die Eishöhlen sind nicht gerade die schönste Kulisse von Destiny 2.

Zugegeben: Das Gunplay von Destiny 2 ist immer noch fantastisch, die stumpfen Ballereien machen einfach Spaß. Nach nur zwei Missionen zieht Kriegsgeist allerdings unerwartet die Handbremse.

Um weiterzuspielen, müssen wir erst mal zwei Stufen aufsteigen. Also müssen wir erneut stumpf irgendwelche Gegner abschießen und Public Events farmen. Und das, obwohl wir Monate lang auf die neue Kampagne gewartet haben. Ernsthaft, Bungie?

Die Entwickler tun offenbar alles, um die Spielzeit von nur rund 90 Minuten zu strecken. Zum Beispiel mit penetrierend langen Ladezeiten, häufigem Schauplatz-Recycling und Grind-Leerlauf.

Die Eis-Schar enttäuscht als neuer Gegnertyp

Apropos Recycling: In Kriegsgeist bekommen wir es mit einem "neuen Gegnertyp" zu tun - die Eis-Schar. In Wahrheit sehen die Monster aber nur etwas anders aus und tragen einen anderen Namen. Neue Fähigkeiten, wie sie etwa die Besessenen in Taken King mitbrachten, sind uns nicht aufgefallen.

Um Gegnern mit Schilden Gesundheit abzuziehen, müssen wir erst die schützenden Kristalle zerstören - und dafür einen Ritter erlegen, um ein Relikt zu bekommen.Um Gegnern mit Schilden Gesundheit abzuziehen, müssen wir erst die schützenden Kristalle zerstören - und dafür einen Ritter erlegen, um ein Relikt zu bekommen.

Eine kleine Überraschung stellt der Endboss der Kampagne dar, wobei der auch keine besondere Taktik erfordert. Damit bleibt der Höhepunkt der gesamten Story die neue Walküre-Reliktwaffe, die wir an bestimmten Plätzen bekommen. Eine Art brennender, explosiver Speer, den wir Feinden vor die Füße pfeffern.

Horde-Modus in Destiny 2

Nach der ultrakurzen Story ist es natürlich noch nicht vorbei. Kriegsgeist hat noch ein paar Planetenquests im Ärmel, die uns in den Destiny-typischen Grind drücken. Da wollen Dutzende Gegner getötet und Patrouillen gemeistert werden.

Darüber hinaus gibt es noch Collectibles zu entdecken. Wer das Sammeln von toten Geistern mochte, darf sich nun auf die Suche nach Daten machen.

Das Hellas-Becken auf dem Mars bringt auch neue Adventures und Public Events.Das Hellas-Becken auf dem Mars bringt auch neue Adventures und Public Events.

Zu guter Letzt haben wir noch den neuen Horde-Modus Eskalationsprotokoll ausprobiert. Nach der Kampagne können wir im Hellas Becken Türme aktivieren und dann innerhalb von zwei Minuten heransausende Schar-Feinde töten. Da sich diese Endgame-Aktivität jedoch an Spieler der Powerstufe 370-380 richtet, hatten wir keine Chance.

Inwiefern sich das Eskalationsprotokoll lohnt, können wir daher noch nicht beurteilen. Zudem geht der neue Raid-Lair erst am 11. Mai live. Ob die Endgame-Inhalte es noch rausreißen, klären wir in der nächsten Woche. Die Story allein ist jedoch kein Grund, um sich den Kriegsgeist-DLC zu kaufen.

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