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Seite 4: Die neuen Konsolen im Test - Playstation 3, Xbox 360 und Nintendo Revolution

Xbox Live

Grundsätzlich bleibt bei Xbox Live alles wie gehabt. Ihr müsst kein neues Abo abschließen, wenn ihr den Service bereits nutzt, und ihr müsst auch keine Angst haben, dass euer Konto oder die Spielserver plötzlich alle weg sind. Dennoch gibt es einige Änderungen, und vor allem: neue Features.

Das Aussehen der Dashboard-Oberfläche könnt ihr durch kostenpflichtige Skins verändern. Von hier aus habt ihr Zugriff auf aktuelle News, in denen ihr beispielsweise über neue Spiele-Downloads informiert werdet. Das Aussehen der Dashboard-Oberfläche könnt ihr durch kostenpflichtige Skins verändern. Von hier aus habt ihr Zugriff auf aktuelle News, in denen ihr beispielsweise über neue Spiele-Downloads informiert werdet.

Jedes Spiel verfügt in Zukunft über einen integrierten Marktplatz, über den ihr neue Inhalte per Bezahl-Download beziehen könnt, etwa neue Autos für Rennspiele oder neue Waffen für Shooter. Zu Beginn können nur Spiele-Hersteller vom Marktplatz Gebrauch machen. Das soll sich aber später ändern! Microsoft entwickelt ein System für so genannte »Mikro-Transaktionen«. Damit kann im Prinzip jeder Spieler seinen eigenen Shop betreiben. Habt ihr zum Beispiel coole Fahrzeug-Lackierungen kreiert, ein neues Outfit für einen Charakter gebastelt oder einen abgefahrenen Level für ein Spiel gebaut, dann könnt ihr eure Werke an interessierte Spieler vertickern.
Außerdem neu: der »Spectator-Mode«. Wie bei einer Fernseh-Übertragung werdet ihr Turniere und Xbox-Live-Matches als Zuschauer verfolgen können und dabei den Teilnehmern zujubeln oder sie ausbuhen. Es ist sogar denkbar, dass die jeweiligen Zuschauerreaktionen vom Spiel ausgewertet werden und sich auf die Punktzahl auswirken. Zwischenmenschliche Interaktion ist ohnehin eines der Schlüsselkonzepte für die findigen NextGen-Architekten bei Microsoft. Jeder Xbox-Live-User wird nicht nur über sein Gamertag identifiziert, sondern über eine erweiterte Gamercard. Diese enthält neben dem Namen des Spielers auch Informationen über erbrachte Leistungen, die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, »Zone« genannt (uns wurden als Beispiele genannt: Pro-Zone, Family-Zone) sowie die Reputation eines Spielers. Diese funktioniert nach dem Ebay-Prinzip. Hat es euch Spaß gemacht, mit jemandem zu spielen, gebt ihr den Daumen hoch. Hat euch jemand angepöbelt, geht der Daumen nach unten. Das hat nicht nur zur Folge, dass sich der Ruf des Gegenübers verschlechtert, es verhindert auch, dass ihr wieder mit ihm in einem Spiel landet.

Auf dem Xbox-Live-Marktplatz gebt ihr die Codes von Prepaid-Karten ein, seht euch Trailer an, oder holt euch die neuesten Zusatzlevels per Download auf eure Festplatte. Auf dem Xbox-Live-Marktplatz gebt ihr die Codes von Prepaid-Karten ein, seht euch Trailer an, oder holt euch die neuesten Zusatzlevels per Download auf eure Festplatte.

Zusätzlich zur Freundesliste gibt es im neuen Xbox Live eine »Recent Players List«. Diese zeigt euch eine Reihe von Spielern an, mit denen ihr zuletzt gespielt habt. Habt ihr euch also zum Beispiel gut mit einem anderen Forza-Fahrer unterhalten, aber vergessen, ihn auf eure Freundesliste einzuladen und auch noch seinen Gamertag vergessen, werdet ihr ihn in Zukunft problemlos wieder finden können.
Xbox Live unterstützt in Zukunft Sprach- und Videochat. Spielt ihr zum Beispiel kleine Spielchen wie Poker, lassen sich problemlos vier Spieler mit Video zuschalten. Zum Start der Xbox 360 wird eine eigene Kamera in angepasstem Look angeboten werden, ähnlich Sonys Eye-Toy-Kamera.

Unterhaltungen mit dem leeren Fernsehbildschirm sind fade: Dank der Xbox-Kamera könnt ihr euer Gegenüber bei einer Partie Poker dank Video-Chat beobachten. Unterhaltungen mit dem leeren Fernsehbildschirm sind fade: Dank der Xbox-Kamera könnt ihr euer Gegenüber bei einer Partie Poker dank Video-Chat beobachten.

Angenommen, ihr wollt kostenpflichtige neue Levels für Halo 2 runterladen. Bisher musstet ihr für zusätzliche Downloads ein kostenpflichtiges Xbox-Live-Abo abschließen. Das wird anders. In Zukunft wird es zwei Arten von Xbox Live geben. »Xbox Live Silver« ermöglicht es euch zu chatten und Downloads zu beziehen. Spielen könnt ihr damit allerdings nur eingeschränkt, dafür ist es gratis. Microsoft plant kostenfreie Xbox-Live-Wochenenden, außerdem soll der Zugang zu Spielen möglich sein, die ohnehin schon Geld kosten (zum Beispiel MMOGs). Wer dauerhaft mit und gegen andere zocken will, braucht »Xbox Gold«, für das ähnliche Konditionen gelten werden wie für das bislang existierende Xbox Live. Bestehende Xbox-Live-Konten werden automatisch in «Xbox Live Gold«-Konten umgewandelt.
Der Zwang zur Kreditkarte soll zum Start der Xbox 360 der Vergangenheit angehören. Microsoft verspricht alternative Zahlungsmöglichkeiten, unter anderem sollen Codekarten im Spiele-Handel angeboten werden, ähnlich den Prepaid-Karten für Mobiltelefone.

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