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Die neuen Konsolen im Test - Playstation 3, Xbox 360 und Nintendo Revolution

Monatelang hat die Zockergemeinde der E3 entgegengefiebert. Alle erwarteten von der größten Videospiel-Fachmesse der Welt ein Debüt der drei neuen Konsolen. Und die E3 enttäuschte uns nicht. Alle drei Großen verrieten einen Teil ihrer Pläne für die nächste Generation.

08.06.2005 16:42 Uhr

Die Xbox 360

Jetzt sind die Fakten raus: Erst auf MTV, dann auf der E3 zeigte Microsoft die Xbox 360. Wir haben sie schon Mitte April im amerikanischen Hauptquartier von Microsoft angetestet und verraten euch auf den folgenden Seiten alles Wissenswerte zur neuen Konsolen-Generation!

Die Konsole: Design, Gehäuse und Anschlüsse

Das Design der Xbox 360 ist eine Kollaboration zwischen einem japanischen und einem amerikanischen Design-Studio unter der Direktion von Microsoft. Die Firma führt den fehlenden Erfolg der Xbox in Japan zu einem großen Teil auf den klobigen Look der ersten Box zurück. Mit der Xbox 360 haben die Redmonder jetzt eine Konsole gebaut, die auch das Ästhetik-Empfinden japanischer Zocker ansprechen soll.
Die Konsole ist in erster Linie weiß, an den Seiten recht kurvig, DVD-Schublade und abnehmbare Festplatte sind silbern. An der Vorderseite der Xbox 360 befinden sich zwei Steckplätze für Memory Units (kommen nicht mehr an den Controller), ein Infrarot-Empfänger, der Einschaltknopf mit einem Leuchtring sowie eine Klappe, hinter der sich zwei USB-Ports befinden. An der Rückseite des Geräts finden sich neben einem weiteren USB-Port die Audio/Video-Anschlüsse. Zahl und Art der Anschlüsse steht noch nicht endgültig fest. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Xbox 360 einen HDMI-Eingang zur digitalen Übertragung von Bild- und Tondaten besitzen wird. Außerdem besteht die Chance, dass für die Konsole ein VGA-Kabel zum Anschluss an Computermonitore erhältlich sein wird. In der Packung der Konsole werdet ihr vermutlich ein Standard-AV- sowie ein Komponenten-Kabel vorfinden. Worauf wir uns auf jeden Fall freuen können, ist die volle WiFi-Tauglichkeit der Xbox 360. Über einen Adapter werdet ihr die Konsole problemlos in euer WLan integrieren können. Einen Anschluss für ein Netzwerkkabel gibt es aber selbstverständlich auch.

Viel wurde über HD-DVD und BluRay spekuliert. Microsoft setzt auf keines der beiden Formate. Stattdessen kommt ein 12fach-DVD-Laufwerk zum Einsatz. Auf die Frage, warum die Firma keines der neuen optischen Formate nutzt, gibt J Allard, Xbox-Entwicklungschef, eine plausible Antwort: Entwickler interessierten sich in erster Linie für Daten-Durchsatz. Neue Laufwerks-Technologien bedingen aber zunächst eine Verringerung der Lesegeschwindigkeit und Zugriffszeit. Die Datenkapazität der DVD sei zudem ausreichend, sagt Allard, zumal die fortschrittliche Audio-Kompression der Xbox 360 noch mal kräftig Platz auf der DVD frei schaufele. Allard gibt ein Beispiel: Die Audiodaten von Halo 2 bilden mit rund 4,2 Gigabyte die größte Datenmenge auf der DVD. Mit der neuen Hardware-Kompressionstechnik nehmen die gleichen Daten nur noch 1 Gigabyte ein. Außerdem werde die Entscheidung für ein Standard-DVD-Format sich positiv auf den Einstiegspreis der Konsole auswirken.

Die Xbox 360 wird wieder mit einer Festplatte ausgeliefert. Sie ist aber nicht, wie noch bei der Vorgänger-Konsole, fest im Gehäuse verbaut. Vielmehr wird das 20-GigaByte-Laufwerk auf die Konsole aufgesteckt und ist jederzeit abnehmbar. Der große Vorteil: Habt ihr Xbox Live und euer Kumpel nicht, könnt ihr etwaige zusätzliche Download-Inhalte (etwa neue Levels für Halo 2) einfach mitnehmen. Wir rechnen außerdem damit, dass Microsoft im Laufe des Lebenszyklus der Xbox 360 weitere Versionen der Konsole anbieten wird (ohne Platte, größere Platte, usw.). Offiziell Stellung bezogen hat die Firma dazu aber nicht. Das Design der abnehmbaren Festplatte ist übrigens speziell für die Xbox 360 entwickelt. Sie kann also nicht ohne weiteres durch eine handelsübliche PC-Festplatte ersetzt werden. Raubkopierern und Tunern wird auf diese Weise erst einmal ein Stolperstein in den Weg gelegt.

In die Sparte »Schnickschnack, aber cool« fällt der Leuchtring um den Einschaltknopf, von Microsoft »Ring of Light« genannt. Der Ring besteht aus vier Leuchtsegmenten, die in verschiedenen Farben leuchten können. Der Clou: Der Ring ist auch Bestandteil des Controllers. Bestreitet ihr nun ein Match zu viert über Splitscreen, wird jedes Bildschirmsegment durch ein Viertel des Leuchtrings repräsentiert. So wisst ihr auf einen Blick, auf welchem Viertel des Splitscreens sich eure Action abspielt. Auch individuelle Xbox-Live-Botschaften für vier Teilnehmer sind möglich. Ein Blick auf euren Controller zeigt euch, ob die Botschaft für euch bestimmt ist. Ein recht cleveres kleines Feature.
Die Xbox 360 kann sowohl aufrecht als auch quer betrieben werden. Zwei Ventilatoren sorgen im Inneren für ausreichende Kühlung, die Box soll insgesamt deutlich leiser sein als ihr Vorgänger. Nettes Detail: Der Leuchtring am Einschaltknopf »weiß«, ob die Konsole steht oder liegt und passt die Segmente für die Bildschirm-Viertel an. Woher die Konsole das weiß? Sie merkt es am Luftstrom der Ventilatoren.
Wem die Farbe der Konsole nicht passt, der wird zumindest an der Vorderseite Abhilfe schaffen können. Die Front der Xbox 360 ist abnehmbar, bunte neue Schalen mit allen möglichen Motiven werdet ihr zum Start kaufen können. Neben verschiedenen Farben haben wir zum Beispiel auch eine Gehäuseverkleidung gesehen, die im Dunkeln leuchtet. Das Ganze könnt ihr euch vorstellen wie die allseits bekannten Handy-Schalen, nur halt für eine Konsole. Am Ende der E3-Pressekonferenz verteilte Microsoft unter den Journalisten eine erste limitierte Frontschale mit exklusivem E3-Motiv. Die Idee mit den auswechselbaren Frontplatten finden wir auf jeden Fall super.

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