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Inhaltsverzeichnis

GameStars 2019

Seite 2: Disney Micky Epic - Interview - Warren Spector im Gespräch

Legende Warren Spector: Besonders die glorreichen PC-Titel von Origin System gehen maßgeblich auf Spectors Konto. Legende Warren Spector: Besonders die glorreichen PC-Titel von Origin System gehen maßgeblich auf Spectors Konto.

GamePro: Sie betonen immer wieder, dass sie – im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen – keinerlei Interesse haben, ein Social Media-Spiel zu entwickeln. Warum ist das so?

Warren Spector: *lacht* Ich mag diese Art Spiele einfach nicht. Die Leute machen sich keine Vorstellung, wie viel Arbeit es wirklich ist, ein Spiel zu machen. Deswegen ist es für einen Designer so wichtig, dass er liebt, was er tut. Ich spiele keine Social Media-Spiele, ich spiele ja nicht einmal Multiplayer-Spiele. Es macht deshalb einfach keinen Sinn für mich, so etwas zu entwickeln. Es ist sicher interessant, einmal darüber nachzudenken, wie man ein Social Media-Spiel anders aufziehen kann. Bis auf weiteres werde ich mich aber weiter mit Einzelspieler-Titeln befassen.

GamePro: Welche Singleplayer-Spiele haben Sie denn in letzter Zeit privat gespielt?

Warren Spector: Die meiste Zeit verständlicherweise Disney Micky Epic. Ich fühle mich ein wenig wie ein Heuchler, weil ich so viel zu tun hatte in den letzten Monaten, dass mir kaum Zeit blieb privat zu spielen. Heavy Rain war einer der Titel, die ich beinahe fertig gespielt habe. Das hat mich ziemlich beeindruckt. Ich bin zwar kein großer Fan von diesem Anspruch Film und Spiel zu verquicken, aber Heavy Rain ist ein ehrenwertes Experiment in die richtige Richtung. Aber verraten Sie mir bloß nicht, wie es ausgeht! Außerdem habe ich noch Red Dead Redemption und Mass Effect 2 auf meinem Stapel. Hoffentlich komme ich in den Weihnachtsferien dazu, die beiden zu spielen.

GamePro: Was halten Sie für die spannendsten Branchentrends zur Zeit?

Warren Spector: Am spannendsten finde ich, dass es keine klaren Trends gibt. Die einen machen iPhone-Spiele ohne viel Budget, die anderen ein Multi-Millionen-Dollar-MMO. Die einen entwickeln ein Facebook-Spiel, andere einen Einzelspieler-Titel wie Disney Micky Epic. Es gibt Teams von 300 Leuten, die an einem Blockbuster arbeiten und Teams mit 12 Personen, die ein revolutionäres XBLA-Spiel bauen. Es gibt einfach alles inzwischen. Wenn jemand sagt, es gäbe nicht das richtige Spiel für ihn da draußen, dann stimmt das nicht.

Meilenstein der Spielegeschichte: Ultima Underworld (1992) Meilenstein der Spielegeschichte: Ultima Underworld (1992)

GamePro: Die Rechte an allen Spieleserien mit denen Sie berühmt wurden, sind inzwischen im Besitz anderer Unternehmen. Finden Sie das schade? Wenn Sie eine ihrer alten Serien herauspicken dürften um in dem Universum noch einmal ein Spiel zu machen, welche wäre das?

Warren Spector: Da bin ich zwiegespalten. Einerseits ist es unglaublich cool, dass es demnächst ein Deus Ex-Spiel geben wird, das nicht von mir ist. Ich habe keine Kinder, aber so muss sich das anfühlen – einmal etwas erschaffen zu haben, dass ohne einen selbst weiter wächst, flügge wird und das Nest verlässt. Ich würde auch kein Wing Commander mehr machen wollen. Eines verstehe ich aber nicht: Warum kommt niemand auf die Idee, die Ultima Underworld-Spiel neu aufzulegen? Man müsste nur Grafik und Bedienung anpassen und hätte ein Spitzenrollenspiel. Denn sind wir mal ehrlich: Im Genre der Hardcore-Rollenspiele hat sich seitdem nicht mehr besonders viel getan. Ich würde mir also wünschen dass Electronic Arts ein Remake von Ultima Underworld macht. Es wäre das einfachste Projekt das man sich vorstellen kann.

GamePro: Wir danken Ihnen für das Gespräch.

Warren Spector: Gerne. Bis zum nächsten Mal überlege ich mir, welche anderen Charaktere ich gern mal in einem Spiel unterbringen will. Das lässt mir jetzt gar keine Ruhe mehr.

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