Doom - Multiplayer ohne Rücksicht auf E-Sport

Das Entwicklerstudio id Software passt den Mehrspieler-Part von Doom nicht an die Bedürfnisse der E-Sport-Szene an. Stattdessen soll sich ein entsprechender Support auf natürliche Art und Weise aus dem Spiel und seiner Community heraus entwickeln.

von Tobias Ritter,
27.07.2015 14:41 Uhr

Der Mehrspieler-Modus von Doom wird nicht mit dem Gedanken an E-Sport im Hinterkopf entwickelt. Der Mehrspieler-Modus von Doom wird nicht mit dem Gedanken an E-Sport im Hinterkopf entwickelt.

Die E-Sport-Szenen hat keinen Einfluss auf die Entwicklung des Mehrspieler-Parts von Doom. Das hat der zuständige Executive-Producer Marty Stratton nun im Gespräch mit der englischsprachigen Webseite GameSpot verraten.

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Zwar sei ein kompetitiver Mehrspieler-Modus durchaus ein wichtiger Teil des kommenden Doom-Reboots, allerdings arbeite man nicht an einem spezifischen E-Sport-Support, so Stratton. Stattdessen möchte man sich auf den Mehrspieler-Part insgesamt konzentrieren und ein mögliches E-Sport-Potential im Anschluss an die Veröffentlichung neu bewerten:

"Wir entwickeln Doom nicht mit dem Hintergedanken an E-Sports. Es gibt aber trotzdem unzählige Momente, auch beim Zuschauen der Mehrspieler-Matches auf der QuakeCon, in denen E-Sports-Elemente aufblitzen. Das zeigt doch deutlich, wie E-Sports aus einem Spiel heraus geboren werden kann. Aber wir arbeiten eigentlich nur daran, Millionen von Menschen auf ihren Sofas zu unterhalten. Das ist unser Fokus."

Wie genau ein späterer E-Sport-Support aussehen könnte, verriet Stratton aber nicht.

Doom erscheint 2016 für den PC, die PlayStation 4 und die Xbox One.

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