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Seite 3: Dragon Quest IX: Hoshizora no Mamoribito im Test - Import-Check des DS Rollenspiel-Krachers

Party selbst gemacht

Sämtliche Figuren Eurer Party erstellt ihr selbst. Der Charaktereditor ist sehr einfach zu bedienen: Attribute wie Geschlecht, Augenfarbe, Gesicht und Frisur können nach eurem Gusto bestimmt werden, nachdem ihr euch für eine der 6 Charakterklassen wie Krieger, Mönch oder Magier entschieden habt. Bei allen Kreationen ist aber die Design-Handschrift des Dragonball-Zeichners Akira Toriyama erkennbar – was durchaus lobenswert ist!

Ihr seid aber nicht nur auf CPU-Kumpane angewiesen. Habt ihr drei weitere Dragon Quest IX-Besitzer im Bekanntenkreis, könnt ihr zu viert losziehen – allerdings nur lokal und nicht online. Ein Spieler fungiert als Host. Die anderen 3 Spieler können dann mit dem Host zusammen seine Hauptstory spielen. Ungefähr so, wie der Multiplayer-Modus in Secret of Mana (SNES). Aber völlig offline bleibt Dragon Quest IX nicht. Zum einen stehen zusätzliche Quests zum Download bereit, zum anderen gibt es im Spiel einen wortwörtlichen Onlineshop: Einmal pro Tag ladet ihr euch das aktuelle Warenangebot aus den Internet runter – seltene Gegenstände inklusive.

Fazit

Mit einer großen Spielwelt, vielen Sidequests (Square-Enix will das Spiel mindestens ein Jahr lang mit neuen Download-Quests unterstützen), haufenweise erlernbaren Fähigkeiten und freischaltbaren Klassen und nicht zuletzt dem Charaktereditor, ist Dragon Quest IX ein zwar traditionelles, aber dafür schlichtweg schönes und umfangreiches Rollenspiel. Zwar kommt die Story nur langsam in Fahrt, motiviert dafür später umso mehr. Die audiovisuelle Mischung aus Akira Toriyamas und Koichi Sugiyamas Arbeit ist bezaubernd, was es noch ärgerlicher macht, dass es für den Westen noch keinen festen Erscheinungstermin gibt. Importfreudige seien aber gewarnt: Ohne Japanischkenntnisse seid ihr verloren und müsst euch in Geduld üben.

3 von 3


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