Electronic Arts - Aktie nach Star Wars: Battlefront 2-Fiasko wieder auf Rekordhöhe

Das Lootbox-Disaster in Star Wars: Battlefront 2 scheint überwunden. EAs Aktie befindet sich nach zwischenzeitlichen Problemen in Rekordhöhe.

von Elena Schulz,
25.01.2018 09:26 Uhr

Electronic Arts auf Rekordkurs: Die Aktien scheinen das Battlefront-Fiasko überwunden zu haben.Electronic Arts auf Rekordkurs: Die Aktien scheinen das Battlefront-Fiasko überwunden zu haben.

Die EA-Aktie hat sich offenbar von der Lootbox-Kontroverse rund um Star Wars: Battlefront 2 erholt. Sie befindet sich aktuell wieder auf Rekordhöhe.

Durch das Battlefront-Disaster war das Unternehmen vorher im Wert gesunken. EA hatte stolze 3 Milliarden an Börsenwert verloren. Wenn auch bereits vor dem Social-Media-Shotstorm um die Lootboxen. Schuld war eine geringe Umsatzprognose seitens EA für das neue Battlefront.

Schon damals hatten sich die Verluste jedoch nicht negativ auf die Jahresprognose ausgewirkt - man erwartete deutliche Gewinne durch Mikrotransaktionen. Nun befindet sich Electronic Arts tatsächlich wieder auf dem aufsteigenden Ast.

Kolumne zum Thema: AAA-Spiele werden teurer, ob wir wollen oder nicht

Das Jahr der Lootbox

Auch der Lootbox-Trend setzt sich weiter fort: Das neue Dragon Ball FighterZ enthält bereits Lootboxen und Ghost Recon: Wildlands soll in Zukunft welche bekommen. Enthalten sind allerdings nur kosmetische Items, in Dragon Ball gibt es nicht einmal eine Echtgeld-Währung.

Gerade Lootboxen für Echtgeld hatten für scharfe Kritik bei den Spielern gesorgt. Sogar einige Regierungen hatten die Kontroverse zum Anlass genommen, um zu überprüfen, ob es sich bei der Mechanik um Glücksspiel handelt. Allerdings sind die Glücksspiel-Gesetze in der Regel zu veraltet, um sich auf Videospiele anwenden zu lassen. Vrtuelle Wertgegenstände können nicht erfasst werden, wenn sie sich nicht gegen reales Geld eintauschen lassen.

Deutsche Entwickler über Lootboxen - »Die Spieler sind selbst dran Schuld.« PLUS 23:05 Deutsche Entwickler über Lootboxen - »Die Spieler sind selbst dran Schuld.«


Kommentare(2)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen