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Eternal Sonata

Ein Rollenspiel wie ein Kunstwerk: Geht auf eine faszinierende Reise in die Gedankenwelt des Komponisten Frédéric Chopin.

von Gamepro Redaktion,
05.11.2007 14:24 Uhr

Surreal: Eternal Sonata katapultiert euch in einen Fiebertraum des im Sterbebett halluzinierenden Komponisten Chopin, wenige Stunden vor dessen Tod am 17. Oktober 1849. In sieben Kapiteln steuert ihr sowohl Chopin als auch ein gutes Dutzend weiterer Charaktere durch eine Fantasy-Welt, in der alle Menschen mit Magiebegabung zum Tod verdammt sind. Die Namen der Charaktere sind nicht von ungefähr von musikalischen Termini inspiriert, denn Chopins Kompositionen spielen in der tiefgründigen Story eine wichtige Rolle.

Kämpfen, Reden, Leveln

Ihr könnt jeweils drei aktive Charaktere in die Party aufnehmen und von Ort zu Ort reisen. Dabei führt ihr textintensive Dialoge, kauft Gegenstände ein und bekämpft Monster, um Erfahrungspunkte zu sammeln. Zufallskampf-Hasser freuen sich, denn die Gegner sind stets sichtbar.

Kommt es zur direkten Konfrontation, schaltet das Spiel in den Kampfbildschirm um, in dem ihr in Echtzeit agiert. Sobald ihr einen Charakter bewegt – vorher habt ihr Zeit zum Planen –, bleiben euch nur wenige Sekunden, um eine Aktion auszuführen. Licht und Dunkelheit spielen während der Scharmützel eine tragende Rolle, denn jedes Party-Mitglied beherrscht sowohl eine Licht- als auch eine Schattenattacke, die nur an den entsprechenden Stellen verwendet werden können. Dieses Prinzip greift auch bei euren Feinden. Nett: Bis zu zwei Mitspieler dürfen sich in die Kämpfe einklinken und euch beim Metzeln unterstützen.

Traumhaft schön

Die Hintergründe bei Eternal Sonata sind komplett handgezeichnet, mit Weichzeichnern verfeinert und aufwändig animiert. Die Charaktere wurden via Cel-Shading-Technologie zum Leben erweckt und sehen schlicht umwerfend aus. Ihr habt wirklich das Gefühl, einen Anime-Film zu spielen. Neben der Musik Chopins überzeugt die englische Sprachausgabe der Charaktere.

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