Seite 2: F1 2010 - Vorschau für Xbox 360 und PlayStation 3

F1 2010: Die Vorbereitung

F1 2010: Die Boliden sind millimetergenau nach den Vorbildern entworfen, wie dieser Red Bull zeigt. F1 2010: Die Boliden sind millimetergenau nach den Vorbildern entworfen, wie dieser Red Bull zeigt.

Bei Force India sind unsere Ziele vorerst bescheiden: Wir sollen mindestens den 21. Platz in der Fahrerwertung machen. Das erklärt uns die Managerin im so genannten Motorhome. Wie schon Dirt 2 hat auch F1 2010 ein interaktives Fahrerlager als Menü. Wir verlassen unseren Wohnwagen und sehen unseren Teamkameraden Adrian Sutil im Gespräch mit einigen Mechanikern. »Wir haben alle Fahrer und die erkennt man auch wieder«, verrät uns der Entwickler. Jetzt wollen wir aber endlich auf die Piste. Unser Rennwochenende beginnt mit dem freien Training. Wie in der Realität zeigt uns beim Warten in der Box ein Monitor über den Armaturen alle Geschehnisse auf der Strecke. Um uns herum feilt das Team hektisch an den letzten Feineinstellungen des Wagen-Setups. Welche das sind, können wir selbst festlegen. Für Bastler bietet Codemasters unzählige Einstellungsmöglichkeiten: Reifendruck, Anstellwinkel oder Differential, fast alles kann angepasst werden. Wir entscheiden uns für eine der vier Voreinstellungen, die uns der Computer für bestimmte Streckentypen vorschlägt. Dann geben wir dem Chefmechaniker ein Zeichen, wir wollen auf die Strecke. Der Monitor wird abgenommen, der Motor gestartet und der Wagen abgebockt. Langsam rollen wir durch die Boxengasse. »Achte auf die Geschwindigkeitsbegrenzung«, hören wir über den Funk. Auf den unteren drei Schwierigkeitsgraden geschieht das automatisch, auf der höchsten Stufe müssen wir einen Knopf gedrückt halten, um in der Boxengasse nicht zu schnell zu fahren.

F1 2010: Regeneffekte

F1 2010: Regenrennen sind ein optischer Genuss - fahrerisch aber extrem fordernd F1 2010: Regenrennen sind ein optischer Genuss - fahrerisch aber extrem fordernd

Ein optisches und spielerisches Highlight sind die Regenrennen: Bei einer unserer Fahrten kommt es nach drei Runden im belgischen Spa-Francorchamps zum Wolkenbruch. Innerhalb kürzester Zeit bilden sich gigantische Pfützen auf der Strecke - schön anzuschauen, aber fahrerisch ein Graus. Die Gischt der vorausfahrenden Wagen und Wassertropfen auf der Kamera nehmen uns die Sicht. Vorsichtig steuern wir in die Boxengasse. Hier herrscht hektische Betriebsamkeit: Die KI-Teams wechseln ebenfalls auf Regenreifen. Nach ein paar weiteren Runden auf der Strecke hört der Regen auf und die Ideallinie beginnt langsam zu trocknen. Die Programmierer fragen die Wassermenge alle 30 Zentimeter über den gesamten Bereich der Strecke ab. So kommt es vor, dass es tiefer gelegene Bereiche gibt, an denen noch Wasserlachen stehen, andere Stellen aber schon komplett trocken sind, darauf reagiert das Fahrverhalten des Wagens. Eine Reihe Konkurrenten biegt vor uns wieder in die Boxengasse, andere bleiben wie wir auf der Strecke. Wie in der echten Formel 1 beginnt jetzt der Reifenpoker. Riskiert man die profillosen Slick-Reifen? Bei nasser Strecke extrem rutschig, aber dafür mit deutlich schnelleren Rundenzeiten.

2 von 4

nächste Seite


zu den Kommentaren (15)

Kommentare(15)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.