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Final Fantasy Crystal Chronicles: The Crystal Bearers - Vorschau für Nintendo Wii

Es glitzert wieder! Square Enix führt fort, was einst auf dem Game Cube begann und lässt dabei nicht nur Flugschiffe in die Luft gehen.

von Jenny Roßberg,
13.01.2010 12:58 Uhr

Telekinese ist schon eine praktische Fähigkeit: In Kämpfen befördert ihr eure Gegner in die Luft und nutzt sie anschließend als Wurfgeschoss. Telekinese ist schon eine praktische Fähigkeit: In Kämpfen befördert ihr eure Gegner in die Luft und nutzt sie anschließend als Wurfgeschoss.

Strahlend blauer Himmel, ein riesiges Luftschiff -- die Alexis -- zieht an Schäfchenwolken vorbei. Es ist so ruhig, dass der junge Mann im Ausguck eines kleinen Begleitschiffs sich gelangweilt zurücklehnt. Doch plötzlich erscheint aus dem Nichts ein Schwarm riesiger Vögel, der die Alexis attackiert. Froh über die willkommene Abwechslung springt der blonde Söldner blindlings von Bord, ohne sich Gedanken über seine Landung zu machen. Im freien Fall schießt er mit einer MG auf die Angreifer, die kurz darauf das Weite suchen.

Diese abenteuerliche Szene bekommt ihr direkt zu Beginn von Final Fantasy Crystal Chronicles: The Crystal Bearers zu sehen. Das Spiel ist der erste Ableger der Final Fantasy-Serie, der exklusiv für Nintendos Wii entwickelt wurde. Doch hat das Spiel wirklich Potenzial, oder verbirgt sich dahinter nur ein lahmer Ableger der Spin-Off-Reihe, die im Jahre 2003 auf dem Game Cube ihren Anfang nahm?

» Preview-Video zu Final Fantasy Crystal Chronicles: The Crystal Bearers ansehen

Telekinese und ein diebischer Yuke

In einem Final Fantasy-Ableger dürfen Mogrys natürlich nicht fehlen. In Crystal Bearers sind die Fellknäule nicht nur Händler, sondern auch wieder für den Postdienst zuständig. [Wii] In einem Final Fantasy-Ableger dürfen Mogrys natürlich nicht fehlen. In Crystal Bearers sind die Fellknäule nicht nur Händler, sondern auch wieder für den Postdienst zuständig. [Wii]

Layle -- so der Name des Teufelskerls, der sich gerne mal von Luftschiffen stürzt -- hat sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein seiner außergewöhnlichen Begabung zu verdanken: Ein Kristall auf seiner Wange verleiht ihm die Fähigkeit, die Schwerkraft zu seinem Vorteil zu manipulieren. Oder besser gesagt: Layle beherrscht Telekinese. Er ist einer der Crystal Bearer -- der Kristallträger -- die aufgrund ihrer magischen Fähigkeiten von der Bevölkerung jedoch nicht bejubelt, sondern gefürchtet werden.

Die Handlung ist eintausend Jahre nach den Geschehnissen von Final Fantasy: Crystal Chronicles auf dem Game Cube angesiedelt. Einst lebten vier Völker friedlich zusammen: Die Selkie, Lilty, Yuke und Clavat, zu denen auch unsere Protagonist Lyle zählt. In einem großen Krieg gingen die Lilty als Sieger hervor, die Yukes hingegen verschwanden von der Erdoberfläche. Umso verwunderlicher, dass Layle an Bord der Alexis auf einen angeblich ausgestorbenen Yuke trifft. Dieser hat die Energie der Kristalle an Bord absorbiert und somit das Flugschiff zum Absturz verdammt. Für Layle Grund genug, um nach der Bruchlandung die Verfolgung aufzunehmen, um den Übeltäter zur Rede zu stellen.

Die hübsche Belle hatte eine Schwäche für Dinge, die ihr nicht gehören. Auch diesen Kristall hat sie sich nur vorrübergehend »ausgeliehen« … [Wii]Die hübsche Belle hatte eine Schwäche für Dinge, die ihr nicht gehören. Auch diesen Kristall hat sie sich nur vorrübergehend »ausgeliehen« … [Wii]

Im Gegensatz zu anderen Final Fantasy-Teilen, ist Crystal Bearers kein Rollen-, sondern ein Actionspiel. Das bedeutet, dass es keine rundenbasierten Kämpfe gibt, zudem könnt ihr keine komplette Party steuern. Stattdessen müsst ihr euch mit Layle begnügen, mit dem ihr die Welt in Third Person Perspektive erkundet. Für die Telekinese-Einsätze nutzt das Spiel die Steuerungsmöglichkeiten der Wii optimal: Mit der Wiimote visiert ihr ein Zielobjekt an und lasst es schweben. Auf diese Weise werft ihr Gegenstände auf Gegner, oder lasst sie selbst unfreiwillig in die Lüfte steigen, um sie dann auf den Boden zu schmettern. Aber auch bei Sprungpassagen kommen Layles Fähigkeiten zum Zuge, so dass auch das Überwinden von Abgründen für ihn ein Klacks ist. Sollte ein Sprung aber doch mal zu weit sein, kann er einfach den Zielort anvisieren und sich regelrecht zu ihm hinüberziehen lassen.

Natürlich kann man Telekinese aber auch weniger sinnvoll einsetzen und jede Menge Schabernack damit anstellen. Egal ob ihr Passanten unfreiwillig auf Häuserdächer befördern oder Chocobos wortwörtlich fliegen lassen wollt, ihr habt dabei freie Hand. Folgen für euer Verhalten habt ihr in der Regel nicht zu erwarten. Zumindest wenn man von den Backpfeifen absieht, die erzürnte Damen nach euren Streichen gerne mal austeilen…

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