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Seite 2: Folklore

Fabelwesen im Krieg

Jedes Reich der Unterwelt in Folklore hat ein individuelles Thema. Die erste Welt basiert auf keltischen Mythen. Später besucht ihr unter anderem ein Kriegsgebiet und ein Unterwasserreich.
In den einzelnen Welten bekämpft ihr die »Folks«, Unterweltwesen mit individuellen Kampfeigenschaften. Der Clou: Besiegt ihr eine Folk-Spezies zum ersten Mal, könnt ihr sie euch durch »Einsaugen« ihrer Seele einverleiben und in Zukunft als »Waffe« einsetzen. Die Kämpfe werden durch Knopfdruck ausgetragen, zum Einsaugen der Folks rüttelt ihr mit dem Sixaxis.

Die Aktionstasten des Controllers sind frei belegbar, ihr habt also bis zu vier Folks im Schnellzugriff. Das alles ist prinzipiell nett gedacht, Sammelwut wie bei Pokémon will sich aber nicht einstellen. Dazu ähneln sich die Folks zu sehr, den Kämpfen mangelt es an Abwechslung und Spieltiefe. Daran ändern auch die Endgegner mit dem titelgebenden Namen »Folklore« nichts. Sie erfordern den kombinierten Einsatz mehrer Folk, die richtige Strategie wird euch aber vor dem Kampf auf dem Präsentierteller serviert. Insgesamt ist der Schwierigkeitsgrad sehr niedrig, fordernd ist das Spiel zu keinem Zeitpunkt.
Mängel bei Kamera und Zielautomatik tragen weiter dazu bei, dass man nach einigen Stunden die Lust am Spiel verliert. Die Story, die schöne Spielwelt und die toll komponierte Musik motivieren aber noch eine Weile weiter.

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