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Folklore

Was kommt raus, wenn japanische Entwickler keltische Mythen verwursten? Ein Pub voller Geister, langnasige Faery-Wesen und Endgegner mit bekloppten Namen.

von André Horn,
17.10.2007 10:11 Uhr

Folklore ist ein Action-Adventure, bei dem die Teile »Action« und »Adventure« streng getrennt sind. Der Adventure-Teil spielt im irischen Dorf Doolin. 17 Jahre vor der Spielhandlung ereigneten sich dort merkwürdige Todesfälle. Die sind der Hintergrund für einen Mystery-Krimi, der sich im Laufe des Spiels entspinnt. Die Geschichte erlebt ihr aus Sicht zweier Charaktere, Keats und Ellen. Der Weg der beiden führt euch kapitelweise durch das Spiel. Nach jedem Abschnitt entscheidet ihr, ob ihr den Weg mit dem gewählten Charakter fortsetzt oder ein früheres Kapitel mit dem anderen Protagonisten angeht.

Irische Einöde

Egal ob mit Keats oder Ellen: Der Adventure-Teil in Doolin involviert viel Gelaufe von A nach B, nur um dort eine der zahlreichen Konversationen und Zwischenszenen auszulösen. Die Inszenierung dieser Passagen ist sehr stilvoll, Comic-Strips mit Textboxen illustrieren wichtige Ereignisse. Folklore ist, solange ihr im Dorf unterwegs seid, eher eine interaktive Grafik-Novelle als ein Videospiel. Die »Spiel«-Anteile wirken aufgesetzt und bemüht. Habt ihr aber einmal eines der Tore zur Unterwelt durchschritten, sieht die Sache anders aus. Wie und warum ihr dorthin geht, verraten wir nicht. Wichtig ist in erster Linie: In den Totenreichen ist Action angesagt.

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