Frontlines: Fuel of War - Next-Gen-Krieg auf der Xbox 360 und der PS3.

Feuergefechte, Panzerschlachten, Hubschrauber-Einsätze – erlebe den Krieg der Zukunft.

von André Horn,
13.05.2006 11:05 Uhr

Die Welt ist in einer Energie-Krise, das Öl wird knapp und die Nationen kämpfen erbittert die letzten Vorräte. In diesem Konflikt bilden sich zwei Fraktionen: Red Star (Russland und China) und die Westliche Koalition (USA und Europa). In dieses Szenario pflanzt das neu gegründete Kaos Studio einen non-linearen Shooter mit offener Spielwelt. Na gut, ganz offen ist sie nicht. Damit ihr euch nicht verläuft, steht euch immer nur ein (wenn auch großer) Abschnitt an der gerade umkämpften Front offen. In diesem gilt es verschiedene Ziele zu erfüllen, die Reihenfolge bleibt euch überlassen. Es gibt drei grundsätzliche Missions-Typen: Säubern, erobern und zerstören. Habt ihr in einem Kriegsgebiet alles erledigt, verschiebt sich die Front auf der Landkarte zu euren Gunsten und ihr dürft ein neues Schlachtfeld betreten. In der E3-Demo gab es zwei Spieltypen zu sehen: Häuserkampf und offene Panzerschlacht. Im Häuserkampf demonstrierte man uns die zerstörbare Umgebung, sowie einige der Waffen und Fahrzeuge. Sogar Helikopter sind darunter, natürlich können diese vom Spieler auch gesteuert werden. Die Ausrüstung und Vehikel basieren auf Konzepten für reale Waffen der nahen Zukunft. Besonders pfiffig: Ihr dürft Spion-Drohnen einsetzen, die mit Sprengsätzen bestückt und steuerbar sind. So fahrt ihr beispielsweise das Mini-Auto der Red-Star-Fraktion unter einen Panzer und jagt ihn mit der angebrachten C4-Ladung in die Luft. Die Demo machte technisch wie spielerisch einen guten Eindruck, das Thema ist allerdings recht bedrückend. Bei der Panzerschlacht demonstrierte man uns den Einschlag eines Nuklearsprengkopfes, inklusive fettem Atompilz. Da muss sich jeder selber fragen, wie realistisch er es haben will.

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