Seite 2: Full Spectrum Warrior: Ten Hammers

»Sperrfeuer auf elf Uhr! Los, los, los!«

Auch wenn es durch die Verfolger-Perspektive so aussehen mag, ist Full Spectrum Warrior: Ten Hammers kein Action-Spiel. Ihr steuert eure Figuren, die sich stets in kleinen Trupps fortbewegen, nur indirekt durch das Krisengebiet. In der ersten Mission, die gleichzeitig als Training für Neueinsteiger dient und euch mit der Steuerung vertraut macht, werden Kenner des Vorgängers bereits auf neue Aktionen stoßen: Statt die Gegner einfach von der Flanke anzugreifen, könnt ihr euren Trupp auch aufteilen. Während die eine Gruppe weiter auf die gegnerische Stellung ballert, schleicht sich die andere Hälfte eures Teams von hinten an und erledigt die Feinde. Außerdem ist es möglich, sich mit seinen Kameraden in einem Gebäude zu verschanzen und beispielsweise Gegner aus dem zweiten Stock unter Beschuss zu nehmen. In diesem Zusammenhang ist der Scharfschützen-Modus sehr von Vorteil, den euer Team-Führer beherrscht: Haltet ihr die rechte Schultertaste des Controllers gedrückt, schaltet das Spiel in eine Präzisionsansicht um. Vorausgesetzt, dass eure Kameraden euch ausreichend Deckung geben, könnt ihr den Feind mit einem sauberen Schuss ausschalten. Doch Vorsicht: Die Gegner können eure Soldaten ebenfalls mit einem einzigen Treffer kampfunfähig machen. Deshalb sollte man immer dafür sorgen, eine Mauer, eine Häuserecke oder zumindest einen großen Felsen zwischen sich und den Stahlmantelgeschossen des Feindes zu haben. Befindet sich ein Verwundeter in euren Reihen, solltet ihr ihn schnellstmöglich medizinisch versorgen. Allerdings müsst ihr vorher sicher sein, dass euch kein gegnerisches Scharfschützenauge mehr im Visier hat, da sonst schnell das ganze Platoon im Staub liegt und verblutet. Für solche Situationen eignen sich besonders Splittergranaten, die ihr hinter die gegnerischen Linien werft. Auch für den Fall, dass sich eure Feinde in einem Haus verschanzt haben, ist gesorgt: Ein Mitglied eures Teams trägt einen Granatwerfer mit sich herum, der für solche Einsätze hervorragend geeignet ist. Mit einem Knopfdruck visiert ihr das Ziel an und brennt das ganze Gebäude aus. Ganz so einfach, wie er sich liest, ist der Kampfeinsatz aber nicht: Die Gegner-Intelligenz ist im Vergleich zum ersten Teil stark verbessert worden, so dass die Feinde den Rückzug antreten, wenn ihre Deckung zerstört wird, oder sich vor Handgranaten in Sicherheit bringen. Wer will, kann die Missionen über Xbox Live oder offline auch im Koop spielen.

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