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GDC 2009 - "Spiele und Gesellschaft" - Will Wright: “Kinder lieben Spiele, weil ihre Eltern sie hassen”

Die wichtigsten Zitate aus der GDC-Podiumsdiskussion, unter anderem von Will Wright und Peter Molyneux

von Markus Schwerdtel,
30.03.2009 14:14 Uhr

Wenn sich Designergrößen auf der Game Developers Conference 2009 zu einer Elefantenrunde treffen, geht es um die wichtigen Themen. So auch bei der Podiumsdiskussion “Spiele und ihre Rolle in persönlicher und sozialer Veränderung”. Wir haben die wichtigsten Zitate und Aussagen zusammengefasst:

Will Wright (Sim City, Die Sims, Spore)

“Spiele sind momentan eine ‘wilde’ Kunstform. Kinder lieben Spiele, weil ihre Eltern sie hassen.”

“Positive Werte in Spielen zu vermitteln ist nett. Aber sie sollten auch Entwicklungen zeigen, die man unbedingt vermeiden sollte. In Stadtplanungsbüchern wird auch immer Blade Runner als schlechtes Beispiel benutzt.”

“In Black & White habe ich meine Kreatur geschlagen. Sie hat geweint und ich habe mich schuldig gefühlt. Schuldig! Das ist mir bei einem Film noch nie passiert!”

“Gewalt in Spielen ist in Ordnung, aber wir zeigen nie die Konsequenzen. Eigentlich sollte man 90 Prozent der Zeit eines Shooters im Gefängnis sitzen!”

Bing Gordon (Electronic-Arts-Urgestein)

“Die besten Spieledesigner erkennt man an ihren Bücherregalen.”

“Die Jugendlichen heute haben durch die technischen Möglichkeiten mehr soziale Bindungen als jede Generation zuvor.”

“Wir leben in einer World of WarCraft-Gesellschaft: Wenn du etwas erreichen willst, geht das nur in einer Gruppe. Wir müssen nur aufpassen, das Gold-farming nicht komplett den Chinesen zu überlassen.”

“Die heutigen Jugendlichen sehen die Welt aus viel mehr Perspektiven als sich Erwachsene das vorstellen können.”

“Unsere Kinder verbringen 25 Stunden in Woche in einem Gefängnis namens Schule.”

Auf Seite zwei lest ihr, was Peter Molyneux und Lorne Lanning zum Thema "Spiele und Gesellschaft "zu sagen haben

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