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Seite 2: Gears of War

Aus dem Knast an die Front

Das Spiel startet in einer dunklen Gefängniszelle. Wie Marcus dort hingekommen ist? Er hat einen Befehl auf dem Schlachtfeld missachtet und wurde daraufhin eingesperrt. Wer jedoch einen gemächlichen Knast-Einstieg Marke Riddick erwartet, liegt falsch: Schon nach wenigen Augenblicken wird Marcus von seinem alten Kriegskumpan Dominic aus der Zelle befreit und bekommt eine Knarre in die Hand gedrückt. Die ist auch bitter nötig, denn das Gefängnis wird von den Locust angegriffen. Und die Monster scheinen ernst zu machen, denn von allen Seiten sind Explosionen zu hören und eine Erschütterung nach der anderen zu spüren. Wir sehen das Geschehen nun aus der Verfolger-Perspektive und steuern Marcus mit dem linken Analogstick durch die Trümmer. Bemerkenswert ist der flexible Einsatz der »A«-Taste, die je nach Situation eine unterschiedliche Funktion erfüllt: Laufen wir mit Marcus auf einer freien Fläche und halten »A« gedrückt, setzt er zum »Roadie-Run« an: Er sprintet mit eingezogenem Kopf nach vorne, während die Kamera heftig hin- und herwackelt. So ist er für Feinde schwerer zu treffen, allerdings auch unbeweglicher. Am wichtigsten ist die »A«-Taste jedoch, um Schutz zu suchen. Bei Gears of War lauft ihr nämlich nicht einfach auf eure Gegner zu, sondern hechtet von Deckung zu Deckung. Gleich in unserem ersten Gefecht in einem Säulengang mit den Locust merken wir, dass eine bedachte Vorgehensweise Pflicht ist: Statt in Rambo-Manier alles platt zu machen, verschanzen wir uns mit der »A«-Taste hinter einem herabgestürzten Balken. Mit der »L«-Taste schauen wir dann kurz aus der Deckung hervor, geben im Zoom-Modus mit »R« ein paar Feuerstöße ab und verstecken uns wieder. Unsere K.I.-Gegner suchen ebenfalls Schutz vor heranfliegenden Kugeln.

Schmeiß die Kettensäge an!

Das Spieltempo von Gears of War ist insgesamt deutlich niedriger als bei anderen Shootern, langweilig wird das Ganze dadurch aber keineswegs – vor allem dann nicht, wenn man seine Deckung aufgibt und die Kettensäge anwirft! Nachdem zwei der Locust zu Boden gegangen sind, klettern wir (einmal mehr mit der »A«-Taste) über die Trümmer vor uns und stampfen auf das letzte verbliebene Monster zu. Mit dem »B«-Knopf lassen wir die Kettensäge röhren, die unten an unserem Gewehr befestigt ist. Als wir direkt vor unserem Gegner stehen, zerteilen wir ihn mit einem weiteren Druck auf »B« in handliche Stücke. Dieser motorisierte Gewaltakt spielt in einer blutigen Liga mit Mortal Kombat und ist nichts für Zartbesaitete! Daher ist davon auszugehen, dass der Kettensägen-Part deutschen Spielern vorenthalten bleiben wird. Als Nächstes gelangen Marcus und Dominic in eine große Halle, die gleich darauf von einigen Locust gestürmt wird. Ein paar blutige Schusswechsel später rennen wir durch die Tür ins Freie und liefern uns dort ein weiteres Gefecht. Was nun folgt, ist ein gutes Beispiel für die cineastische Inszenierung von Gears of War: Wir hören die Rotoren eines Hubschraubers, auf dem Bildschirm wird die »Y«-Taste angezeigt. Wir drücken sie, und die Kamera schwenkt nach oben, worauf wir den Heli sehen, der uns und Dominic retten soll. Nun lassen wir den Knopf wieder los und bereiten den übrigen Locust ein bleihaltiges Ende. Als wir dann zum Hubschrauber rennen, bekommen wir eine vorgefertigte Sequenz zu sehen: Marcus und Dominic erreichen den Heli auf den letzten Drücker, während hinter ihnen ein riesiger Locust aus dem Boden an die Oberfläche durchbricht und mit riesigen Fangarmen nach ihnen greift – ein kleiner Vorgeschmack darauf, dass den Spieler in Gears of War keineswegs nur zwei Meter hohe, sondern auch wahrhaft monströse Locust erwarten.

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