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Gran Tourismo 4

Grafisch schön und spielerisch anspruchsvoll: PS2-Rennspielfans steht eine Offenbarung ins Haus.

06.11.2003 17:55 Uhr

Die Autos bestehen aus bis zu 3.000 Polygonen. Das ist nicht mehr als in vergleichbaren Spielen, sieht aber klasse aus. Screen: Playstation 2 Die Autos bestehen aus bis zu 3.000 Polygonen. Das ist nicht mehr als in vergleichbaren Spielen, sieht aber klasse aus. Screen: Playstation 2

Auf dem ersten Platz unserer PS2-Rennspiel-Pflichtkäufe steht ein gewisses Gran Turismo 3 A-spec. Fraglich nur, wie lange noch. Denn nach dem eher halbherzigen Update GT Concept 2002 Tokyo-Geneva setzt Entwickler Polyphony Digital mit GT4 wieder zum Sturm auf die Pole Position an. Sichert euch zum Releasetermin am besten einen ausgedehnten Urlaub, deckt euch mit Vorräten ein und sagt alle gesellschaftlichen Verpflichtungen ab, denn es gibt viel zu tun: Über 100 Streckenvariationen und 500 Fahrzeuge wollen von euch freigeschaltet oder gekauft werden. Ihr werdet euch nicht nur hinter die Lenkräder von zeitgemäßen Karren klemmen, sondern auch mit Prototypen und Klassikern wie dem Lotus Europa der Faszination Motorsport nachgehen können - rechnet mit Modellen von Alpha Romeo bis Volvo. Weitere Hersteller (Ferrari?) ergänzen dieses Aufgebot in Kürze.
Das komplette Kurspaket ist gegenwärtig noch unklar, aber erneut kommen authentische Pisten wie Laguna Seca, Suzuka oder Fuji in der abwechslungsreichen Mischung aus fiktiv und real nicht zu kurz. Das Herzstück des Spiels sind wie gehabt die Modi Arcade und Simulation. Arcade dient dem schnellen Einstieg in die PS-Welt von Gran Turismo 4, richtig rund geht es dann im Simulationsteil: Ihr müsst Lizenzprüfungen bestehen, um Zugang zu verschiedenen Rennserien zu bekommen. Oder ihr häuft Zaster an, mit dem ihr eure Karren tunen könnt, und beobachtet stolz, wie eure virtuelle Garage mit fortgeschrittener Spieldauer aus allen Nähten platzt. Dazu gesellt sich diesmal Online-Support für bis zu sechs Spieler gleichzeitig, allerdings bislang ohne zusätzliche Computer-Fahrer auf der Strecke. Immerhin sollen eure Gegner im Offline-Betrieb zu Höchstform auflaufen, eure Reaktionen vorausahnen, aus ihren eigenen Fehlern lernen und sogar nachtragend sein. Wenn ihr also einen bestimmten Piloten permanent rammt, wird er sich das merken und darauf brennen, es euch bei passender Gelegenheit heimzuzahlen. Ob die Künstliche Intelligenz wirklich so ausgereift ist, erfahrt ihr spätestens in unserem Test.

Fotos, GPS-Daten und Karten

Hier seht ihr die jüngst enthüllte Strecke Citi Di Aria in Italien. Markenzeichen: enge Streckenführung und traumhaft hohe Fernsicht. Screen: Playstation 2 Hier seht ihr die jüngst enthüllte Strecke Citi Di Aria in Italien. Markenzeichen: enge Streckenführung und traumhaft hohe Fernsicht. Screen: Playstation 2

Auf dem amerikanischen Gamers Day von Sony, der im September stattfand, gab Kazunori Yamauchi, Gründer der Serie, weitere Details preis und enthüllte eine neue Strecke: Citi Di Aria. Die »Stadt in der Luft« (so die Übersetzung) liegt in einer Hügellandschaft und verlangt durch viele scharfe Kurven fahrerische Glanzleistungen. Das Team hat 50.000 Fotos des Kurses geschossen, um auf Grundlage der Bilder eine bis ins letzte Detail stimmige Nachbildung zu programmieren. Die Mühe hat sich gelohnt, denn die Citi Di Aria ist eine echte Augenweide. Speziell in den gewohnt guten Replays kommt echtes Fernsehflair auf. Drei weitere Kurse bleiben zunächst namenlos und wurden nur auf Screenshots gezeigt. Zu sehen waren eine Schnee-Rallye, ein Straßenrennen bei Nacht und die Fahrt durch einen dichten Wald. Yamauchi betonte erneut (siehe GamePro 7_03), wie viel Aufwand in die Erstellung des Spiels investiert wird. Neben Fotos wertet sein Team Satellitendaten und Karten aus, damit die Höhen- und Tiefenverhältnisse der Kurse (zum Beispiel Grand Canyon, New York und Tsukuba) stimmen. Das Resultat: überwältigend. Wir haben einige Bilder mit den entsprechenden Stellen aus GT4 verglichen und müssen anerkennen, dass die virtuellen Ebenbilder der Realität sehr nah kommen.
Freuen könnt ihr euch auf die im Spiel enthaltene Datenbank, in der sowohl die Anfänge als auch die Neuzeit der Automobilgeschichte Erwähnung finden. Ebenfalls nett: Bei Cabrios oder Formel-1-Boliden erspäht ihr erstmals Fahrer am Steuer. Und animierte Zuschauer, die angeblich keinen vorprogrammierten Verhaltensmustern folgen, sondern auf den aktuellen Rennverlauf reagieren, lockern die ehemals dezent sterile Atmosphäre spürbar auf. Im Vergleich zur E3-Version machen sich mittlerweile sogar die angekündigten Änderungen an der Steuerung positiv bemerkbar: Das Handling fühlt sich realistischer an als bei Gran Turismo 3 A-spec, die Fahrzeuge sind schwerer zu beherrschen. Die wohl erfreulichste Nachricht: Entgegen den ersten Ankündigungen gibt es nun doch Festplatten-Unterstützung. Konkrete Details dazu bleiben ein wohlgehütetes Geheimnis von Polyphony. Winkt zu gegebener Zeit der Download von weiteren Fahrzeugen und Strecken?

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