Seite 2: Gran Turismo 4

Es darf gedriftet werden

Die Landschaften im Hintergrund sehen sehr schön aus. An Grafikgranaten wie RalliSport 2 reicht Gran Turismo 4 aber wohl nicht heran. Screen: Playstation 2 Die Landschaften im Hintergrund sehen sehr schön aus. An Grafikgranaten wie RalliSport 2 reicht Gran Turismo 4 aber wohl nicht heran. Screen: Playstation 2

Das Herzstück des Spiels wird natürlich wieder der umfangreiche Gran Turismo-Modus, in dem ihr an unzähligen Wettbewerben teilnehmt, Preisgelder verdient und diese in neue Autos und Tuningteile investiert. Eine neue Rennkategorie ist der Driftmodus, wie man ihn zum Beispiel aus Spielen wie Need for Speed: Underground kennt: Hier geht es nicht um die schnellste zeit, sondern darum, wer den stilvollsten Drift auf den Asphalt zaubert. Das Fahrverhalten der Wagen ist in Gran Turismo 4 ein gutes Stück anspruchsvoller und noch realistischer als beim Vorgänger. Produzent Taku Imasaki bringt es auf den Punkt: Seiner Ansicht nach könnte Gran Turismo 4 ohne Probleme als »Simulator für Rennfahrer oder Fahrschüler« dienen. Als wir das Spiel angespielt haben, fanden wir das Handling der Wagen auch tatsächlich etwas fordernder: Bremsmanöver müssen etwas früher angesetzt werden, und die Wagen liegen weniger stabil auf der Strecke als in GT 3. Das Wort »stabil« passt auch zur technischen Seite von GT 4: Das Spiel macht einen sehr guten grafischen Eindruck, vor allem die Wagenmodelle sehen hervorragend aus. Allerdings ist das Kantenflimmern immer noch ziemlich deutlich. Außerdem haben (systemübergreifend gesehen) andere Rennspiele die Messlatte hoch gelegt. Es müsste sich noch einiges tun, damit Gran Turismo 4 besser aussieht als RalliSport Challenge 2.

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Auch der von RUF getunte Porsche ist wieder dabei. Für solche Karossen braucht ihr aber jede Menge Geld. Screen: Playstation 2 Auch der von RUF getunte Porsche ist wieder dabei. Für solche Karossen braucht ihr aber jede Menge Geld. Screen: Playstation 2

Neben dem Gran Turismo-Modus soll auch die Onlineanbindung des Titels eine wichtige Rolle spielen: Ihr könnt auf eigene Faust kleine virtuelle Renn-Events auf die Beine stellen oder an von Sony organisierten Wettbewerben teilnehmen. Dabei geht ihr mit bis zu fünf anderen Fahrern an den Start, zusätzliche KI-Gegner werden aber nicht mitmischen. Fleißige Bastler können ihre hochgetunten Karossen in sogenannten »Showrooms« der Öffentlichkeit präsentieren. Und damit bei der Vielzahl von Herstellern und Fahrzeugen die Übersicht nicht verloren geht, werden die Chatrooms nach Autofirmen und Modellen sortiert. Außerdem wird sogar Sonys Festplatte unterstützt. Dabei kann es sich eigentlich nur um den Download von neuen Autos, Tuningteilen oder Strecken drehen. Problem: Bisher ist in Europa weit und breit nichts von der Zusatzhardware zu sehen. Der Release von GT 4 wäre wohl die letzte Möglichkeit für Sony, die Festplatte noch zu etablieren. Warten wir es mal ab.

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