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Seite 2: Grand Theft Auto IV

Von kleinen und großen Fischen

Eine grundlegende Entscheidung der Designer zur Story erfuhren wir gleich zu Beginn. Grand Theft Auto IV wird nicht den Aufstieg eines Kleingangsters zum millionenschweren Paten einer Verbrecherdynastie nachstellen. Hauptcharakter Niko Bellic wird stattdessen seine Macht und seinen finanziellen Status im Laufe des Spiels nur relativ gering verbessern. Der Grundgedanke der Designer lautet: Kleiner Fisch im großen Teich. Wie könnte die Demo also passender beginnen als mit dem kleinen Fisch Niko im Zentrum des größten Teichs – New York a.k.a. Liberty City.

Kurz vor Sonnenaufgang steht Niko an einem Hot-Dog-Stand mitten auf dem Times Square, der im Spiel „Star Junction“ heißt. Per Handy erhält er vom korrupten Polizisten McCreary einen Auftrag: Niko soll sich als Mitarbeiter bei einer Anwaltskanzlei bewerben, um beim Vorstellungsgespräch den Anwalt Goldberg zu töten. Dazu benötigt er natürlich entsprechende bleihaltige Argumente. Ein Anruf bei Waffenhändler Little Jacob genügt. Dieser wartet bereits in einer dunklen Gasse mit den nötigen Schießeisen im Kofferraum. Wie in der modernen Welt üblich, werden Bewerbungen per Internet eingeschickt. Also nichts wie zum nächsten Internetcafé. Niko pfeift eines der zahlreichen Taxis herbei und – nimmt auf dem Rücksitz Platz. Wenn wir keine Lust haben selbst zu fahren, können wir uns – anders als bei den bisherigen GTA-Teilen – von den Taxifahrern in Liberty City gegen Bezahlung überall hinbringen lassen. Für einen Aufpreis drückt der Fahrer sogar extra auf die Tube. Während der Taxifahrt dürfen wir zwischen unterschiedlichen Kameraperspektiven wählen und entspannt die Stadt bewundern. Natürlich können wir die Fahrt auch überspringen.

Nach wenigen Minuten betritt Niko das Internetcafé und loggt sich ins Netz ein. Rockstar simuliert im Spiel eine glaubhafte Version des World Wide Web, die von allen Computern in Liberty City zugänglich ist. Wer den speziellen Humor der Designer kennt – Stichwort: Radiowerbung – kann sich ausmalen, welcher Raum hier für Persiflagen aller Art geboten ist. Ob das spielinterne Netz auch auf das reale Internet zugreifen wird, konnten uns die Rockstar-Jungs noch nicht verraten. Per E-Mail schickt unser Protagonist seinen – natürlich gefälschten – Lebenslauf an die Anwaltskanzlei und hofft auf einen baldigen Vorstellungstermin.

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