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Seite 8: GTA-Dossier - Teil 2

Eine komplette Großstadt – für schlappe 60 Euro

Der Schauplatz von Grand Theft Auto 2 hatte im Gegensatz zu den vorherigen Spielen kein reales Vorbild – und war dazu noch in einem dezent futuristischen Setting angesiedelt. Der Spieler erkundete eine Stadt, die in die drei Sektoren »Downtown«, »Residential« und »Industrial« aufgeteilt war. Die Atmosphäre erinnerte an einen Mix irgendwo zwischen britischem Gangsterfilm und Cyberpunk. Als die Entwickler von DMA Design im Anschluss begannen ein komplett dreidimensionales GTA-Spiel zu entwickeln kehrten sie jedoch wieder zu ihren Wurzeln zurück: Der Schauplatz von Grand Theft Auto III war erneut der New York-Nachbau Liberty City. Die große Herausforderung war nun, das Ganze nicht aus der Vogelperspektive zu zeigen, sondern dem Spieler endlich räumliche Tiefe zu bieten. Diese Aufgabe gelang dem Team hervorragend: Zu diesem Zeitpunkt gab es keinen Titel, der eine so weitläufige Welt zeigte, die (dank der Renderware-Engine von Criterion) auch noch ordentlich technisch inszeniert war.

Doch Liberty City war nicht einfach nur ein groß angelegter Videospiellevel – das Konstrukt zeigt viele typische infrastrukturelle Merkmale, die eine Stadt auszeichnen: Vom Hafen über eine Sportarena bis zu einem funktionierenden U-Bahn-System ist alles zu finden. Die einzelnen Viertel haben einen sehr unterschiedlichen Charakter: Genau wie in New York gibt es einen Stadtteil namens »Chinatown«, und der Rotlichtbezirk fehlt ebenso wenig wie Industriegebiete oder ein Villenviertel. Doch eine Stadt ist nichts ohne ihre Bewohner: Die Straßen von Liberty City werden von virtuellen Passanten aus allen Bevölkerungsschichten belebt, und der Straßenverkehr wird ebenfalls simuliert, wenn auch die Zahl der Fahrzeuge nie in echte New York-Dimensionen vordringen kann. Sogar die Tageszeiten und das Wetter spielten in GTA III eine Rolle: Erstmals gab es einen authentischen Tag- und Nachtwechsel und bei Regenschauern fröstelte es dem Spieler vor dem Bildschirm.

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