Seite 3: Halo: Reach - Vorschau für Xbox 360

Halo: Reach - Mission: "Tip of the Spear"

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Halo: Reach - In dieser Mission gibt’s viele Fahrzeuge, zum Beispiel den Raketen-Warthog. Allerdings stehen auf der Seite der Covenant Wraith-Panzer. Im Hintergrund: die Alien-Flak. [360] Halo: Reach - In dieser Mission gibt’s viele Fahrzeuge, zum Beispiel den Raketen-Warthog. Allerdings stehen auf der Seite der Covenant Wraith-Panzer. Im Hintergrund: die Alien-Flak. [360]

Nach der Nachtmission mit viel Geschleiche tut Abwechslung not, und die gibt’s gleich im nächsten Auftrag. Eine aufwändige Zwischensequenz in Spielgrafik führt uns in eine Bergregion. In einem Talbecken tobt eine gewaltige Schlacht mit unzähligen Scarabs (spinnenähnliche Covenant-Panzer) und anderem schwerem Gerät. Allerdings stürzt sich das Noble Team nicht in dieses Gefecht, sein Auftrag ist etwas subtiler. Die Covenant haben zwei dicke Luftabwehrgeschütze stationiert, die verhindern, dass das UNSC Nachschub einfliegen kann. Der Auftrag für uns: Geschütze aufspüren und zerstören. Immerhin müssen wir diesmal nicht latschen, ein Transporter wirft etliche Warthog-Jeeps mit aufmontierten Raketenwerfern ab. Wir fahren los. Die recht lineare Level-Architektur bringt uns schnell zum ersten Geschütz. Das ist blöderweise nicht nur sehr stark bewacht, sondern auch nahezu unkaputtbar. Einzige Lösung: Zur Energieversorgung in der Basis des Geschützturms vordringen und dort direkt die Fusionszelle zerstören. Kein Problem, der Widerstand ist gering, nach ein paar Minuten hört die Alien-Flak auf, zu feuern. Also auf zur zweiten Station!

Halo: Reach - Dank überarbeiteter Effekte sehen Explosionen wie hier beim Flakturm spektakulär aus. [360] Halo: Reach - Dank überarbeiteter Effekte sehen Explosionen wie hier beim Flakturm spektakulär aus. [360]

Jetzt wird es allerdings deutlich kniffliger, denn die Covenant werfen uns Unmengen von Ghost-Gleitern und sogar einen Wraith-Panzer entgegen. Dazu kommt, dass von einem Felsen aus zwei Skirmisher in roter Rüstung (sozusagen das Rangabzeichen der stärksten Variante dieses Gegnertyps) mit Scharfschützengewehren auf uns ballern. Spätestens jetzt bereuen wir es, »heroisch« als Schwierigkeitsgrad gewählt zu haben, denn Halo: Reach verlangt uns nun Einiges ab. Nur mit der richtigen Waffenwahl (z.B. Plasmakanonen gegen Covenant mit Schild), präzisen Schüssen und vollem Fahrzeugeinsatz schaffen wir es, uns den Weg zur Turmbasis freizukämpfen. Einmal drin, geht dafür alles ganz schnell: Ein paar Schüsse auf die Energiezelle, und die Covenant-Luftabwehr ist Geschichte. Belohnt werden wir mit einer fantastischen Zwischensequenz, in der eine UNSC-Fregatte in die riesige Schlacht im Tal eingreift. Bomben fallen auf ganze Grunt-Regimenter, die Laser des Schiffes zerschneiden die mächtigen Scarab-Walker -- ein grandioses Schauspiel!

Halo: Reach - Mission: "Long Night of Solace"

Halo: Reach - Vor dem Einsatz bespricht sich das Noble-Team [360] Halo: Reach - Vor dem Einsatz bespricht sich das Noble-Team [360]

Die nächste Mission »Long Night of Solace« beginnt mit einer langen Story-Sequenz: Die Noble-Mitglieder nehmen ihre Helme ab und diskutieren in einer versteckten Höhle die nächsten Schritte. Ihr Plan ist kühn: Sie wollen eine geheime Forschungseinrichtung stürmen, den dort stationierten Sabre-Raumjäger klauen und damit den Covenant-Träger aus dem Orbit von Reach holen. Der Kampf um die Station ist kurz, aber heftig. Unzählige Grunts bewachen den Zugang, unterstützt von dicken Huntern. Wir halten uns gar nicht lange mit den Gegnern auf, erledigen nur die störendsten und laufen am Rest vorbei Richtung Startrampe. Wir hüpfen in einen der Sabre-Raumer, drücken den Startknopf und staunen über eine weitere epische Zwischensequenz, die an die Raketenstart-Videos der Apollo-Missionen (abgesprengte Brennstufen, Planet im Hintergrund etc.) erinnert. Schnell ist aber wieder Schluss mit dem Weltall-Idyll: Die UNSC-Raumstation im Orbit von Reach braucht unsere Hilfe gegen die anfliegenden Covenant-Banshees.

Halo: Reach - Mit dem Sabre-Gleiter der UNSC geht’s in Raumschlachten, den Seraph-Raumern müssen wir erst den Schild wegballern und sie dann mit Raketen abschießen. [360] Halo: Reach - Mit dem Sabre-Gleiter der UNSC geht’s in Raumschlachten, den Seraph-Raumern müssen wir erst den Schild wegballern und sie dann mit Raketen abschießen. [360]

Auf geht’s in die Weltraumschlacht! In bester Tradition von Spielen wie Wing Commander, Colony Wars oder jüngst Darkstar One stürzen wir uns auf die Gegner. Ein Vorhalte-Fadenkreuz zeigt, wohin wir schießen müssen, um die rasanten Banshees zu erwischen. Die Steuerung klappt dabei prima, ruckzuck zerblasen wir die erste Angriffswelle. Cool: Genau wie die Rüstung der Noble-Kämpfer hat unser Kampfjäger einen Schild, der sich immer wieder auflädt. Das bringt einen Hauch Taktik ins Geballer: Mit leerem Schild sollte man lieber ein paar Ausweichmanöver fliegen, statt sich kopfüber in Dogfights zu stürzen. Ein bisschen Hirn ist auch bei den Seraph-Raumern der Covenant nötig. Diesen etwas dickeren Schiffen müssen wir erst mit der normalen Kanone ihren Schild wegballern und ihnen dann mit Raketen den Rest geben. Die wichtigste Frage: Passen diese Weltraumeinlagen zu Halo oder wirken sie aufgesetzt? Wir können Entwarnung geben! Die Fliegerei fügt sich perfekt ins Gesamtspiel ein und dauert auch nicht so lange, dass sie vom eigentlichen Shooter-Kern ablenken würde. Ganz im Gegenteil: Nach den bockschweren Kämpfen um die Flugabwehrgeschütze in der Mission zuvor, ist der Flug mit dem Sabre eine willkommene Erholung.

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