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Seite 2: Hour of Victory

Wenn Panzer fliegen können ...

Auch die Objektphysik hat so ihre Tücken: Gegner springen, wie Kevin Costner in der Schnulze »Bodyguard«, direkt vor eure Flinte und erfreuen eure Augen nach dem Gnadenschuss mit minutenlangen Zuckungen und schrägen Ragdoll-Pirouetten. Den Höhepunkt dieser Physik-Eskapaden erlebten wir in einer der sporadisch auftauchenden Panzermissionen: Unsere Blechbüchse wurde von einem (aus einer Mauer kommenden!) Geschoss getroffen, flog trudelnd über die halbe Karte, um dann in einer Kirchenmauer stecken zu bleiben und hilflos mit den Ketten zu rasseln – eigentlich tragisch.

Mission gescheitert!

Technisch erweist sich die »Stunde des Sieges« (Hour of Victory) als bittere Niederlage. Die Optik ist (trotz Unreal Engine 3) bestenfalls durchschnittlich; hakelige Animationen, matschige Texturen und schlechte Effekte sprechen nicht gerade für das Können der Entwickler. Auch die Trefferabfrage hat so ihre Tücken. Manchmal jagt ihr ein ganzes Magazin in einen Gegner, ohne diesen zu beeindrucken, an anderer Stelle hingegen sorgt schon ein Streifschuss für Ruhe. Die Soundcodierung ist ebenfalls ein schlechter Witz. Die Waffen klingen absolut nicht authentisch, den Explosionen fehlt es an Druck, und die pathetische Hintergrundmusik nervt nach wenigen Minuten.

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