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Inhaltsverzeichnis

Import Tuner Challenge im Test

Nächtliche Nippon-Raserei.

von Benjamin Blum,
09.11.2006 19:42 Uhr

Wer damals »Tokyo Highway Challenge« auf Segas Dreamcast gezockt hat, weiß, in welche Kerbe der Raser von Genki schlägt. Als unerfahrener Neuling begebt ihr euch in Tokyos Raserszene, um dort Respekt und Credit Points zu ernten.

Zentraler Modus von Import Tuner Challenge ist der »Quest Mode«, in dem ihr euch nachts auf den Autobahnen Tokyos mit anderen Rasern duelliert. Zu Beginn wählt ihr eines von mehreren japanischen Markenfahrzeugen aus. Um einen Gegner herauszufordern, fahrt ihr hinter ihn und betätigt die Lichthupe. Habt ihr dem Rivalen für eine bestimmte Weile den Auspuff gezeigt, gibt es Credit Points. Damit modifiziert ihr eure Rennsemmel dann an allen möglichen Ecken: Von der Farbe der Bremsklötze bis zum Neigungswinkel des Heckflügels ist alles einstellbar. Das ist für den Fortgang des Spiels auch nötig, denn die späteren Gegner sind ohne ordentliches Tuning kaum zu besiegen. Die Lenkung der Wagen geht eher in Richtung Simulation. So müsst ihr zum Beispiel aufpassen, dass sich eure Karre in Kurven nicht aufschaukelt. Leider macht die Technik keinen besonders guten Eindruck. Die Grafik ist detailarm und flimmert, und die immer gleichen Autobahnabschnitte nerven nach spätestens einer halben Stunde. Lediglich die detaillierten Fahrzeugmodelle stechen positiv ins Auge. Der Mehrspieler-Part bietet Splitscreen- und Onlinematches – allerdings nur für maximal zwei Spieler.

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