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Seite 2: Interview zu G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra - Regisseur Stephen Sommers im Gespräch

Böse Fans und wilde Gerüchte

Stephen Sommers beim Fotoshooting in Paris Stephen Sommers beim Fotoshooting in Paris

Hatte auch Larry Hama, der Kopf hinter den Comics, seinen Anteil am Film?
Stephen Sommers: Natürlich, das war schon vorher klar. Um die Fans zufrieden zu stellen, musste ich ihn an Bord nehmen. Er hat vorher das Drehbuch gelesen und war begeistert.

Hatte er nie Einwände?
Stephen Sommers: Es war eine kooperative Zusammenarbeit, es kam also nie zum Streit. Es ging nur um Kleinigkeiten, was zum Beispiel Snake Eyes macht. Wir hatten auch eine Diskussion wegen Scarlett. Es ging dabei darum, ob sie doch eher eine Armbrust anstatt eines Maschinengewehrs tragen sollte. Wir haben vor allem vor dem Filmdreh beim Drehbuch zusammengearbeitet. Wir konnten allerdings nicht laufend auf ihn zurückgreifen, weil wir sehr schnell fertig werden mussten. Der Drehbuch-Autoren-Streik drohte und wir wollten schon vorher die Arbeit abschließen. Als Larry später den Film gesehen hat, war er dennoch ganz begeistert.

Ist G.I. Joe als Film eigentlich ironisch gemeint?
Stephen Sommers: Ich als Regisseur nehme den Film natürlich sehr ernst. Jeder Regisseur sollte die Welt des Films ernst nehmen. Vergleichen Sie das mit anderen Größen des Filmbusiness. George Lucas etwa nimmt Star Wars sehr ernst. Es ist aber in der Tat kein ernsthafter Kriegsfilm, es soll Spaß sein.


Wie entstand das Gerücht, dass Sie gefeuert wurden, weil Sie dem Mythos von G.I. Joe nicht gerecht werden konnten?
Stephen Sommers: Unglaublicher Unsinn, der sich aber schnell im Internet verbreitet hatte. Allen Zweiflern kann ich nur sagen: Geht ins Kino und überzeugt euch selbst. Es hat mich nur geärgert, weil meine neunjährige Tochter es gelesen hatte und mich dann ganz traurig fragte, ob ich gefeuert worden wäre. Erinnern Sie sich an Transformers? Ich habe noch nie gesehen, dass ein Film und Regisseur im Vorfeld so attackiert wurden. Da kamen Sätze wie: ‚Ihr zerstört meine Kindheit!‘. Später wurde es dann der erfolgreichste Film des Jahres. Wir nennen diese Leute ‚Internet Movie Haters‘. Die haben einfach nicht viel Spaß im Leben. Die Leute werden so grausam und brutal, wenn sie in der Anonymität des Internet schreiben können. Deswegen gehe ich nicht ins Internet. Das Studio hat mir sogar den Final Cut für den Schnitt gegeben. Wenn ich den schrecklichen Film drehen würde, hätte ich sicher nicht den Final Cut.

Ist da nicht ein großer Druck bei solchen Filmen. Wie verbringen Sie denn normalerweise Startwochenenden?
Stephen Sommers: Normalerweise mieten sich die Crew und ich einige Limos und wir fahren dann von Kino zu Kino. Wir sehen uns dann an, wie der Film läuft. Da bin ich übrigens nicht der einzige: Viele Regisseure machen das. Manchmal gehe ich auch in den Vorführraum und sage den Leuten, dass sie die Lautstärke hochdrehen sollen. In solchen Kinos muss sich nur einer mal beschweren und dann wird die Lautstärke ein für allemal runtergedreht. Das zerstört aber die Filme.

Ist G.I. Joe also ab jetzt für die nächsten Jahre ein Teil Ihres Lebens?
Stephen Somers: Das hoffe ich doch. Sehen Sie: Auch deswegen wähle ich die Schauspieler mit besonderer Sorgfalt aus.

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