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Seite 2: Iron Man

Die totale Zerstörung

Iron Man kann nicht nur fliegen, sondern auch endlos Raketen, Bleikugeln und einen Blaster-Strahl verschießen. Im Nahkampf teilt ihr auf Knopfdruck harte Faustschläge aus. Dank des automatischen Zielsystems treffen eure Angriffe stets ins Schwarze. Sobald sich eure Feinde in Sichtweite befinden, werden sie von einem Zielradar markiert, und ihr müsst nur noch abfeuern. Um das Management eures Energiehaushaltes kümmert ihr euch selbst. Lieber mehr Rüstung und dafür weniger Schub? Oder starke Raketen, dafür Abstriche beim Blaster? Mit dem Steuerkreuz könnt ihr den einzelnen Komponenten mehr Energie zuweisen, die sich zum Glück automatisch wieder auffüllt, wenn der Iron Man rastet. Wie ihr euch auch entscheidet, letztendlich kommt es in Iron Man vor allem auf einen ausdauernden Zeigefinger an. Denn in jeder Missionen zählt nur eins: Zerstörung. Zu Beginn eines Einsatzes werdet ihr in einem recht großen, jedoch begrenztem Kampfgebiet abgeladen, anschließend pulverisiert ihr alles, was euch in den Weg kommt: Waffendepots, Fabriken, Panzer, Hubschrauber, Kampfjets, Soldaten.

Die Missionen geben euch zwar konkrete Ziele in Form von orangenen Symbolen und Texteinblendungen vor (»Zerstöre zehn Gefechtstürme«) letztlich spielt sich jedes Level aber gleich. Immerhin stellt sich euch ab und zu ein Bossgegner in den Weg, etwa ein riesiger Hovercraft-Panzer oder ein schwer bewaffneter Hubschrauber. Bonusziele, etwa das Einhalten eines bestimmten Zeitlimits oder das Abschießen einer vorgegebenen Anzahl von Gegnern, belohnen besonders akribische Baller-Arbeit. Die KI der Feinde ist äußerst schwach geraten: Zwar feuern sie wie wild um sich, intelligentes Verhalten sieht aber definitiv anders aus. Nach jeder erfolgreichen Mission sackt ihr Upgrade-Punkte ein, die ihr in euren Anzug investiert. Düsen, Geschütze und Energiekern lassen sich individuell an eure Spielweise anpassen, wobei die Geräte in drei Stufen vorliegen. Neben dem stupiden Spielablauf und mittelmäßiger Technik fällt der geringe Umfang von Iron Man negativ auf: Nach gut fünf Stunden seid ihr durch, einen Mehrspieler-Part sucht ihr vergeblich.

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