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Seite 2: Iron Man - Filmkritik

Der perfekte Stahlmann

Schade nur, dass Oscar-Kandidaten wie Terrence Howard (L.A. Crash) und Gwyneth Paltrow zu stichwortgebenden Statisten degradiert werden. Immerhin: So gibt es mehr Platz für Downey Jr., der seine Rolle als Superheld sichtlich genießt und eine absolut gelungene Darstellung abliefert. Wenn er als selbstverliebter, milliardenschwerer Waffen-Hersteller Tony Stark zu Beginn des Films dem US-Militär in der arabischen Wüste seine neuen Raketen vorstellt und ohne mit der Wimper zu zucken einen halben Berg zu Demonstrationszwecken wegsprengt, wirkt Nicolas »Lord of War« Cage gegen ihn wie ein Amateur. Für Fans interessant sind die zahlreichen Anspielungen auf die Iron Man-Comics: So besteht das Symbol der Terroristengruppe zum Beispiel aus zehn Ringen (Mandarin), und in einer Szene steht Rhodes vor der silbernen Prototyp-Rüstung und ist versucht, sie auszuprobieren (War Machine). Wer sich den Mini-Auftritt von Samuel L. Jackson als Nick Fury nicht entgehen lassen möchte, sollte sich außerdem den kompletten Abspann ansehen.

Action-Sparflamme

Superhelden-Filme brauchen spektakuläre Action. Und genau hier schwächelt der Film seltsamerweise: Aus der Vorlage wäre weit mehr herauszuholen gewesen als drei relativ kurze (aber trotzdem spektakuläre) Action-Sequenzen! Noch dazu ist die deutsche Kinofassung um satte drei Minuten geschnitten. Dennoch merkt man Iron Man auch hier sein hohes Budget durchaus an. Die computergenerierten Effekte sind durchweg auf hohem Niveau, und es fliegt allerhand in die Luft. Ärgerlich nur, dass ausgerechnet das Finale nicht mit den vorangegangenen Szenen mithalten kann und sich in die Riege der einfallslosen Showdowns (Spider-Man 3!) einreiht. Der Höhepunkt des Films ist Iron Mans Aufräumaktion in einem von Terroristen belagerten afghanischen Dorf, in dem er zwar allerhand zu Klump schießt, aber nicht einen einzigen Zivilisten verletzt - seinem vorlauten, im Anzug verbauten KI-Assistenten sei Dank.

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