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Inhaltsverzeichnis

Seite 2: Jahresrückblick 2008 - Markus und Henry

Markus

Meine Top 3-Spiele des Jahres:

1) Mario Kart Wii
Weil es extrem selten ist, dass ein Spiel alle Familienmitglieder im -- mehr oder weniger -- friedlichen Wettstreit vor dem Fernseher vereint. 4-Player-Splitscreen for teh win!

2) Fable 2
Weil ich nach Jahren der Molyneux-Enttäuschungen (Black & White, Movies) aufs angenehmste überrascht worden bin. Unbedingt mit der englischen Tonspur spielen!

3) Little Big Planet
Kein Weltkrieg, keine Knarren, keine Aliens, nur Spaß. Schade nur, dass Sony so brachial gegen vermeintliche Copyright-Verletzungen bei Levelbauern vorgeht.

Meine Flop 3-Spiele des Jahres

1) Need for Speed Undercover
Weil nur Gulasch besser wird, je öfter man es aufwärmt, Spielprinzipien jedoch nicht.

2) Too Human
Weil mein Sammeltrieb bei Action-Rollenspielen und die Begeisterung über das Szenario dann doch nicht so stark sind, dass man alle Gamedesign-Schnitzer verzeiht.

3) Wii Music
Weil die 40 Euro beim Klavierlehrer in der Musikschule deutlich besser angelegt sind, selbst wenn man sie ihm einfach schenkt.

Mein Videospielheld des Jahres:
Isaac Clarke: Weil er seine Freunde und Kollegen verliert, auf einem fremden Planeten strandet und quasi mit dem Klappmesser eine Alienplage in Schach hält -- ohne dabei ständig wie andere Actionhelden blöde Einzeiler-Kommentare abzulassen.

Mein Bösewicht des Jahres:
Präsident Eden (Fallout 3): Weil ich Anrufbeantworter-Ansagen noch nie leiden konnte.

Unsympathischster Charakter des Jahres:
Faith (Mirror's Edge): Weil aus einem vermeintlichen Globalgeschmack zusammengeklonte Retortentussis mich noch nie angesprochen haben.

Bestes Messeerlebnis des Jahres:
E3 2008/Rock Band-Party: Weil The Who live immer noch alle ach so harten Jungspund-Rocker in die Tasche stecken. Und ich dachte immer, die wären schon tot...

Cleverste Idee, die mir 2008 in einem Videospiel begegnet ist:
Questpfad (Fable 2, Dead Space): Weil ich im echten Leben schließlich auch ein Navigationsgerät habe. Warum soll ich mich dann bei meinem Hobby plötzlich verlaufen müssen?

Dümmste Idee, die mir 2008 in einem Videospiel begegnet ist:
Lichtsamen (Prince of Persia): Weil ich mich nicht gern dazu zwingen lasse, bereits absolvierte Klettereien nochmal auf mich zu nehmen, nur um diese doofen Lichtsamen aufzusammeln. Das ist Spielzeit-Schinderei, Ubisioft!

Beste Animation des Jahres 2008:
Alle Emotionen (Fable 2): Weil ich auch im echten Leben manchen Mitmenschen gerne mal per Geste zeigen würde, dass sie elende Feiglinge sind.

Merkwürdigste Animation des Jahres 2008:
Rise of the Argonauts (fast das ganze Spiel): Weil ich nicht glauben kann, das hüftsteife Helden die griechische Sagenwelt bevölkern. Oder braucht Jason das goldene Vlies als Rheumadecke?

Große Töne, nix dahinter - Award:
James Bond: Quantum of Solace: Weil es eine Schande ist, eine derartige Hype-Maschine wie einen neuen Bond-Film nicht mit einem entsprechenden Spiel zu begleiten. Und dabei hat uns doch Activison noch auf der E3 versprochen, dass alles gut wird!

Entwicklerstudio des Jahres:
Radical (Protoype): Weil die Kanadier konsequent sind. Nach dem Release von GTA IV haben sie eingesehen, dass ihr Prototype-New York nicht mit Liberty City mithalten kann und das Spiel deshalb verschoben. Weniger qualitätsbewusste Entwickler hätten ihr Spiel einfach rausgehauen.

Entwickler der 2008 alles verbockt hat:
EA Black Box: Weil die Macher von Need for Speed Undercover offenbar drei Viertel der zwei Jahre Entwicklungszeit mit dem Lesen von Autozeitschriften zugebracht haben, statt sich um neue Spielkonzepte und vor allem vernünftige Technik zu kümmern.

Beste Grafik 2008 (technisch):
Race Driver Grid: Weil Autos nie schöner, Strecken nie verwischter und Unfälle nie schmerzhafter waren als im Codemasters-Rennspiel.

Beste Grafik 2008 (künstlerisch):
Braid (Xbox Live Arcade): Weil gemalt halt immer noch schöner ist als gepixelt, gerechnet oder gerendert.

Beste Soundcodierung 2008:
Dead Space: Weil sie mein Wohnzimmer zum Maschinenraum der Ishimura gemacht hat.

Bester Spielesoundtrack 2008:
Midnight Club L.A.: Weil Rockstar einmal mehr beweist, dass sie Ahnung von Popkultur und Style haben -- ganz im Gegenteil zum belanglosen Geschrammel in Need for Speed.

Hype, dem ich zum Opfer gefallen bin:
Keiner: Weil Spiele für mich immer »nur« Spiele sind, die weder für den Weltfrieden sorgen noch Krebs heilen können.

Hype, der an mir vorbeigezogen ist:
Naruto & Co.: Weil mich kleine Jungs in Schlafanzügen als Helden einfach nicht ansprechen. Da können sie noch so hoch hüpfen, laut schreien und fest zuschlagen.

Größte Überraschung 2008:
Microsoft: Weil die Firma nicht mal versucht hat, ihr wichtigstes Spiel des Jahres (Ja, das mit den Space Marines) überhaupt nach Deutschland zu bringen. Dabei hätte EA mit Dead Space doch so schöne Vorarbeit bei der USK geleistet.

Mein Lieblings-Downloadspiel des Jahres:
Pixel Junk Monsters: Weil ich Tower Defense schon immer mochte.

Das hätte ich lieber nicht heruntergeladen (Anti-Download):
A Kingdom for Keflings: Weil ich als alter PC-Aufbauspieler von diesem Simpel-Häusle-Gebaue eigentlich nur enttäuscht werden konnte. Vor allem im späteren Spielverlauf wird's unerträglich unübersichtlich.

Achievement / Trophy des Jahres:
»Be gentle with her« (Prince of Persia): Weil es für mich kein Ansporn ist, besser zu spielen. Das Achievement gibt es als Belohnung, wenn man sich weniger als 100 Mal von Elika retten lässt... pffff...

Online-Spiel des Jahres:
Call of Duty: World at War: Weil das Ranking-System immer wieder motivierend ist. Levelnlevelnleveln!

Mein Geheimtipp des Jahres:
Saint's Row 2: Weil es zwar bei weitem nicht so stilvoll ist wie GTA IV, dafür aber deutlich flüssiger spielbar. Ich will Action!

3 Spiele die ich vermisst habe:
1) Gran Turismo 5: Weil ich von Apettithäppchen nie satt werde.
2) Brütal Legend: Weil nicht härter rocken wird als Tim Schafers Metal-Action-Adventure.
3) Irgendwas von Nintendo: Weil ich nicht glauben kann, dass Wii Music Miyamotos Weisheit letzter Schluss ist.

Top 3-Ärgernisse:
1) Home: Weil Sachen, auf die ich ewig warte, dann bitte auch funktionieren sollten.
2) NXE: Weil die einzig sinnvolle Funktion (Spiele auf Platte kopieren) auch ohne das ganze bunte, langsame Drumherum möglich gewesen wäre.
3) Japanische PR-Abteilungen: Weil sie die vernünftige Prese-Arbeit über japanische Spiele (Final Fantasy, Resident Evil etc.) durch ihre paranoiden Restriktionen extrem erschweren.

Blu-ray des Jahres:
Simpsons: Der Film: Weil das Spider-Schwein mein neues Lieblingstier ist.

Buch des Jahres:
Algernon Bertram Mitford "Das alte Japan": Weil das Buch zwar schon 1871 erstmals erschienen ist, den Leser aber vieles im heutigen Japan (und in japanischen Videospielen!) besser verstehen lässt.

Was mich 2008 am meisten genervt hat:
Die sinnlose Diskussion über Killerspiele: Weil sich das Thema in 50 Jahren sowieso erledigt haben wird, wenn die Kulturpessimisten und ewig Gestrigen von der Bildfläche verschwunden ist und jeder Bürger Spiele so selbstverständlich behandelt wie Bücher, Musik oder Filme.

Was mich 2008 am meisten überrascht hat:
Nintendo - Weil ich mir nicht gedacht hätte, wie einfach und schnell Nintendo mit Wii Fit, Kochkurs und Co alle Frauen ködert. Gut gemacht! Aber jetzt hätten wir dann gern wieder richtige Spiele, ok?

Davon will ich 2009 mehr:
Spiele für Erwachsene - Weil ein Dead Space noch keinen Sommer macht.

Das kann mir 2009 gestohlen bleiben:
Remakes: Weil sich Entwickler lieber was Neues ausdenken sollen, statt olle Kamellen auf Wii, DS oder für diverse Download-Services zu konvertieren. Aber Riddick ist eine Ausnahme, der ist cool, der darf remaked werden...

Gute Vorsätze 2009:
Mehr Spielen, weniger Business-Kram machen.

Schlechte Vorsätze 2009:
Brauche ich nicht, das Schlechte schleicht sich von selber ein...

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