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Inhaltsverzeichnis

Kais Trashcorner - Super Mario Bros. - Der Film

Endlich wieder Kais Trashcorner! Heute mit der wohl miesesten Spieleverfilmung aller Zeiten.

von Kai Schmidt,
07.01.2009 17:15 Uhr

Spieleverfilmungen sind neben den unsäglichen Teenie- und Fäkalkomödien eines der größten Ärgernisse für Kinogänger, die für den Eintrittspreis auch gelungene Unterhaltung erwarten. Los ging die traurige Geschichte der Leinwand-Adaptionen bereits lange vor den arg gescholtenen Werken des deutschen Regisseurs Uwe Boll (»House of the Dead«, »Alone in the Dark«), der durch seine Fließbandproduktionen zum Synonym für schlecht verfilmte Computer- und Videospiele wurde.

1993 kam »Super Mario Bros.« in die Kinos. Wegen des großen Erfolgs und des Bekanntheitsgrades des Nintendo-Klempners eignete sich das Material wie kein anderes für den ersten Versuch einer Spieleverfilmung. Oder auch nicht. Denn wie will man aus der dünnen Story um entführte Prinzessinnen und Schildkröten-Bösewichte einen mitreißenden Film stricken? Die Faszination der Spiele kommt schließlich durch die Kombination der bunten Comic-Welten und der fordernden Hüpfereien zustande. Ein Zeichen dafür, dass die Verantwortlichen kein Gespür für die Vorlage hatten, ist die Tatsache, dass man einfach Motive der Spiele in eine austauschbare Umgebung verpflanzte: Mario und Luigi hüpfen nicht durch ein buntes Pilz-Königreich, sondern finden sich in einem Paralleluniversum wieder, das von Nachfahren der Dinosaurier beherrscht wird. Nachfahren wohlgemerkt, die menschliche Gestalt besitzen und ihre Welt nach menschlichem Vorbild gestaltet haben! Das, was uns der Film als »Mushroom Kingdom« verkaufen will, erinnert eher an eine ins Lächerliche gezogene »Blade Runner«-Zukunftsvision.

Die Story will uns weismachen, dass vor Urzeiten ein Asteroid in der Gegend des heutigen Brooklyn einschlug. Die Dinosaurier verschwanden in ihre Parallelwelt, während die Säugetiere weiterhin auf der Erde bleiben durften. 65 Millionen Jahre später irrt eine Frau durch Brooklyn, die schließlich ein Bündel vor die Tür eines Waisenhauses legt. Wie sich herausstellt, ist sie auf der Flucht vor dem bösen Koopa (Dennis Hopper mit äußerst geschmackvollem Haarschnitt), vor dem sie sowohl ihre Tochter als auch ein Bruchstück des Asteroiden in Sicherheit bringen will. Der Splitter ist mitsamt der Tochter natürlich in besagtem Bündel versteckt!

Der dritte Zeitsprung innerhalb der ersten vier Filmminuten macht uns mit den Mario-Brüdern (Bob Hoskins und John Leguizamo) bekannt, die einen wenig erfolgreichen Klempnerbetrieb führen und zufällig auf die mittlerweile erwachsene Dinomenschen-Tochter Daisy (Samantha Mathis) treffen. Hinter der, und der Asteroiden-Scherbe um ihren Hals, sind trottelige Abgesandte Koopas her. Nach einer turbulenten Verfolgungsjagd durch den New Yorker Untergrund stolpern die Marios durch ein Dimensionstor und werden in den Kampf gegen Koopa verwickelt. Der hat Daisys Vater, den rechtmäßigen König (Lance Henriksen in einer Minirolle), mittels De-Evolutionsmaschine in einen schleimigen Pilz verwandelt und will den beim Dimensionstor verborgenen Asteroiden »heilen«, um die Paralleluniversen miteinander zu verschmelzen.

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