Kaufberatung – Die besten Wireless Headsets für PS5 im Vergleich

Welche kabellosen Headsets funktionieren mit PS5? Wo gibt's den besten Sound und das beste Mikrofon? Hier findet ihr hochwertige Alternativen zum Sony Pulse 3D.

Die Auswahl an kabellosen Headsets, die mit der PS5 kompatibel sind, ist groß. In unserem Vergleich stellen wir euch einige der wichtigsten und besten vor. Die Auswahl an kabellosen Headsets, die mit der PS5 kompatibel sind, ist groß. In unserem Vergleich stellen wir euch einige der wichtigsten und besten vor.

GameStar Plus Logo
Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Einfach online kündbar

Mit dem Pulse 3D und dem Pulse Elite hat Sony zwar ein eigene, offizielle PS5-Headsets auf den Markt gebracht. Trotzdem lohnt es sich, sich vor dem Kauf gut über die Alternativen zu informieren. Davon gibt es schließlich jede Menge, nicht zuletzt deshalb, weil die meisten PS4-Headset auch an der PS5 einwandfrei funktionieren.

In diesem Artikel stellen wir euch einige der besten kabellosen Headsets für die PlayStation 5 vor, wobei ihr auf Seite 1 unsere Top-Kauftipps und auf Seite 2 Alternativen sortiert nach Preisklasse findet. Hier erklären wir zudem kurz, worauf ihr generell achten solltet.

Einige auf dieser Seite eingebaute Links sind Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhält GamePro je nach Anbieter eine kleine Provision ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Die Top-Kaufempfehlung der Wireless PS5-Headsets

Tolle App & Bluetooth: SteelSeries Arctis Nova 7P

Guter Sound wie beim Vorgänger: Das SteelSeries Arctis Nova 7P ist gewissermaßen der Nachfolger des beliebten SteelSeries Arctis 7P+. An der hohen Soundqualität hat sich nicht allzu viel geändert. Die Höhen werden zwar leider nicht mehr ganz so akkurat wiedergegeben, dafür schneidet das Arctis Nova 7P bei den Mitten und Bässen noch stärker ab. Insgesamt ist das gerade beim Gaming kein schlechter Tausch. Das Mikrofon ist noch immer von guter Qualität und gibt die Stimme klar und verständlich wieder.

Bluetooth und besserer Akku: Neu am Arctis Nova 7P ist, dass es neben der gewohnten kabellosen Funkverbindung per USB-Dongle auch noch Bluetooth gibt für den Fall, dass ihr das Headset auch mit Mobile-Geräten verwenden wollt. Außerdem wurde die Akkulaufzeit noch weiter erhöht, von etwa 30 auf bis zu 38 Stunden. Alternativ ist nach wie vor auch die Nutzung per Kabel möglich. Bei der Verarbeitung und dem Tragekomfort gibt es wenige Unterschiede, sowohl Hörer als auch Kopfbügel sind bequem gepolstert.

Tolle App: Einer der größten Vorteile ist auch beim Steelseries Arctis Nova 7P wieder die hervorragende App, durch die ihr den Klang des Headsets detailliert an eure Vorlieben anpassen und verschiedene Soundprofile speichern könnt. Schade ist, dass man noch immer nicht direkt am Headset sondern nur per App zwischen diesen Soundprofilen wechseln kann. Neben dem Mute-Button gibt es an den Hörern noch ein Lautstärkerad, ein Channel-Mixing-Rad und einen Multifunktionsknopf, der es unter anderem erlaubt, Songs zu pausieren oder zu überspringen.

Fazit: Das SteelSeries Arctis Nova 7P stellt zwar keinen riesigen Fortschritt gegenüber dem Arctis 7P+ dar, aber etwas besser ist es eben doch, insbesondere dann, wenn man das Headset nicht nur fürs Gaming verwenden will. Viel mehr Verbesserungen sind auch nicht nötig, schließlich hatte sich schon der Vorgänger aufgrund der tollen App und des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses den Spitzenplatz in unserer Kaufberatung verdient.

SteelSeries Arctis Nova 7P bei Amazon

Die Mittelklasse-Empfehlung

Hervorragender Akku und guter Sound: HyperX Cloud III Wireless

120 Stunden Laufzeit: Das HyperX Cloud 3 Wireless hebt sich von seinem Vorgänger vor allem durch die längere Akkulaufzeit von bis zu 120 statt 30 Stunden ab. An die gewaltigen 300 Stunden des HyperX Cloud Alpha Wireless kommt es damit zwar nicht heran, trotzdem ist das ein fantastischer Wert. Nichts geändert hat sich daran, dass ihr das Headset nur per Dongle verwenden könnt. Bluetooth oder Nutzung per Kabel gibt es nicht.

Ausgewogener & mit besserer Ortung: Das HyperX Cloud 3 Wireless bietet einen sehr guten Sound für seinen Preis. Die Bässe werden zwar etwas schwächer betont als beim Cloud 2, wodurch Explosionen nicht mehr so beeindruckend wirken. Dafür ist der Klang ausgewogener, die sehr akkuraten Mitten und die Höhen kommen besser zur Geltung. Außerdem fällt die Verortung von Geräuschen nochmal ein gutes Stück leichter als beim Vorgänger, was z.B. in Shootern ein großer Vorteil ein.

Gute Verarbeitung & App mit Equalizer: Auch das Mikrofon ist noch immer gut, das des Cloud 2 hat uns trotzdem noch ein kleines bisschen besser gefallen. Die Verarbeitung ist nach wie vor tadellos. An den Hörern findet ihr wie üblich einen Lautstärkeregler, einen Power- und einen Mute-Button. Fürs Feintuning müsst ihr die App benutzen. Hier könnt ihr per Equalizer den Sound an eure Vorlieben anpassen und beispielsweise die Lautstärke des Mikrofons einstellen.

Fazit: Das HyperX Cloud III bietet guten Sound und auch sonst alles, was ein gutes Gaming-Headset in der Mittelklasse braucht. In mancherlei Hinsicht wie etwa bei der Akkulaufzeit geht es sogar weit über das hinaus, was man für den Preis erwarten kann. Der einzige größere Nachteil: Durch die mangelnden Verbindungsmöglichkeiten ist es nicht so vielseitig verwendbar wie viele andere Headsets.

HyperX Cloud III Wireless Headset bei MediaMarkt

Der Preis-Leistungs-Tipp

Schnelle Soundanpassung: Turtle Beach Stealth 600 Gen 2

Gut gepolstert: Das Turtle Beach Stealth 600 ist über seinen USB-Transmitter problemlos mit der PS5 kompatibel. Bluetooth oder einen 3,5-mm-Anschluss gibt es nicht. Durch den gepolsterten Bügel und die ebenfalls gut gepolsterten Ohrmuscheln sitzt es recht bequem, auch wenn letztere etwa schmal ausfallen. Außengeräusche werden weitgehend, aber nicht vollständig abgeschirmt. Die Akkulaufzeit liegt bei knapp 15 Stunden, was im Vergleich zu anderen Wireless Headsets zwar nicht viel, aber doch mehr ist als beim Sony Pulse 3D in derselben Preisklasse.

Vorgefertigte Profile: Am Kopfhörer findet ihr neben dem Power-Knopf auch Lautstärkeregler für Sound und Mikrofon. Das Mikro lässt sich zudem durch Hochklappen stumm schalten. Außerdem gibt es einen Audio-Button, der euch zwischen vier vorgefertigten Klangprofilen wechseln lässt. Während viele teurere Headsets Anpassungen per Software ermöglichen, die aber oft nur am PC funktioniert, habt ihr hier eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, euer Klangerlebnis an der Konsole zu verbessern.

Solide Qualität: Das Turtle Beach Stealth 600 ist mit 50-mm-Treibern ausgestattet. Ein deutlicher Vorteil gegenüber Headsets wie dem Sony Pulse 3D, die nur 40-mm-Treiber besitzen, ist trotzdem nicht zu hören. Tatsächlich zeigen sich leichte Schwächen sowohl bei den Höhen als auch den Tiefen, die sich aber eher beim Musikhören als beim Gaming auswirken. Insgesamt bietet das Stealth 600 Gen 2 für seinen Preis gute Tonqualität. Das Mikrofon erfüllt zuverlässig seine Aufgabe, ohne dabei zu glänzen.

Fazit: Trotz seiner 50-mm-Treiber liegt das Turtle Beach Stealth 600 bei der Tonqualität knapp hinter dem etwa gleich teuren Sony Pulse 3D. Trotzdem kann es insgesamt mit der Konkurrenz mithalten, was nicht zuletzt an den vorgefertigten Soundprofilen liegt. Wenn ihr hohe Ansprüche habt, dürften diese euch zwar nicht ausreichen. Beim Spielen an der PS5 ist das schnelle Umschalten aber praktischer als als die Möglichkeit zur Feinjustierung am PC.

Turtle Beach Stealth 600 Gen 2 bei Amazon

Der Standard

Das First-Party-Headset: Sony Pulse 3D

Kabellos durch USB-Stecker: Beim Sony Pulse 3D handelt es sich um das erste speziell für die PS5 entwickelte Headset. Es wird kabellos über einen USB-Stecker und 2,4-GHz-Funkverbindung an die PS5 angeschlossen, funktioniert aber auch am PC und der PS4. Der Akku reicht laut Sony für bis zu zwölf Stunden, in der Praxis solltet ihr eher mit zehn Stunden rechnen. Das ist schwach im Vergleich zur Konkurrenz. Alternativ verfügt das Headset auch über einen 3,5-mm-Anschluss, über den ihr es kabelgebunden verwenden könnt.

Integrierte Mikrofone: Zwei Mikrofone sind in die Hörer integriert, die die eigene Stimme klar und gut verständlich, aber auch etwas dünn übertragen. Das Noise Cancelling funktioniert zudem nicht ganz zuverlässig. Ihr solltet damit rechnen, dass Geräusche aus eurer Wohnung an eure Mitspieler*innen übertragen werden. Selbstverständlich gibt es einen Button zum Stummschalten des Mikros. Auch die Lautstärke und die Balance zwischen Chat und Spielsound können direkt am Hörer eingestellt werden. Bei Headsets von Drittherstellern funktioniert das meist nicht.

3D Audio: Der Klang des Pulse 3D ist für den Preis ziemlich gut. Vor allem die Mitten kommen sehr gut rüber. Etwas schwächer schneidet es bei den Höhen ab. Besonders stolz scheint Sony auf das viel beworbene, von der sogenannten Tempest-Engine erzeugte 3D-Audio-Feature zu sein. Durchaus zurecht: Mit dem Pulse 3D wirkt der Raumklang oft überzeugender und lebensechter als bei so manchem teuren Headset mit virtuellem 7.1-Surround-Sound. Eine soundtechnische Revolution sollte man aber nicht erwarten, außerdem kommt das Feature auch mit den meisten anderen Headsets gut zur Geltung.

Fazit: Das Sony Pulse 3D ist seinen Preis von knapp 100 Euro zweifellos wert. Vor allem in der wichtigsten Disziplin, der Soundqualität, kann es überzeugen. Die negativen Eigenschaften wie das unzuverlässige Noise Cancelling oder die nicht besonders lange Akkulaufzeit sind im Vergleich dazu verschmerzbare Mängel.

Sony Pulse 3D bei MediaMarkt

Weitere Headset-Empfehlungen findet ihr auf Seite 2 der Kaufberatung.

Welche Headsets sind mit der PlayStation 5 kompatibel?

Der optische Audioanschluss, den die PS4 noch hatte (mit Ausnahme der PS4 Slim), fehlt bei der PS5. Für einige kabellose High-End-Headsets ist das ein Problem. Der optische Audioanschluss, den die PS4 noch hatte (mit Ausnahme der PS4 Slim), fehlt bei der PS5. Für einige kabellose High-End-Headsets ist das ein Problem.

Fast alle Headsets funktionieren auf die eine oder andere Weise mit der PS5. Die Frage ist eher, welche Features sich über welche Anschlussart nutzen lassen. Bei Headsets, die über den 3,5-mm-Klinkenstecker an den Controller oder per USB (kabellos oder kabelgebunden) direkt an die Konsole angeschlossen werden, dürfte es im Allgemeinen keine Probleme geben. Bei ihnen funktioniert auch das 3D-Audio-Feature. Wireless Headsets mit USB-Dongle funktionieren ebenfalls meist mit der PS5, solange es keine reinen Xbox-Headsets sind.

Komplizierter ist die Situation bei kabellosen Headsets, deren Basisstation über ein optisches Kabel angeschlossen wird, denn hierfür bietet die PS5, wie übrigens auch die Xbox Series, keinen Anschluss mehr. Die Headsets können trotzdem über andere Verbindungsarten funktionieren, eventuell muss man dann aber auf bestimmte Features wie Raumklang verzichten. Vor dem Kauf eines solchen Headsets solltet ihr euch also gut informieren.

1 von 2

nächste Seite



Kommentare(85)
Kommentar-Regeln von GamePro
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.