Killerspiel-Debatte - Schärferes JuSchG nicht notwendig

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht aktuelle Analyse.

von Denise Bergert,
03.07.2007 09:30 Uhr

Das Hans-Bredow-Institut hat heute die Ergebnisse der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebenen Studie veröffentlicht. Darin sollte über mehrere Monate die Effizienz des deutschen Jugendmedienschutzes im Bereich der Computer- und Videospiele analysiert werden.

Der Studie zufolge reichen die derzeitigen Gesetze völlig aus. Eine Ausweitung mit Verboten von bestimmten Titeln, würde laut den Auffassungen des Instituts verfassungsrechtliche Grenzen überschreiten. Das Problem liege in der Einhaltung von bereits bestehenden Gesetzen. Aus diesem Grund soll der Handel zukünftig, bspw. mit Testkäufen, auf die Einhaltung der Altersfreigaben überprüft werden. Die hierfür zuständige Behörde sei unterbesetzt und teilweise nicht genügend ausgebildet. Abhilfe sollen entsprechende Schulungen und zusätzliches Personal schaffen.

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