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Seite 2: Killzone 2 - Vorschau für PlayStation 3

Gegenangriff mit Gegenwehr

Nicht nur Steinbauten stehen uns bei unserer Eroberung im Weg; die Helghast setzen uns so ziemlich alles entgegen, was ihre Kriegsmaschinerie zu bieten hat: Bereits wenige Meter weiter rauschen zwei gepanzerte Truppentransporter heran, öffnen ihre Schotte und geben so eine ganze Kompanie der genetisch veränderten Horrorsoldaten frei. Und die sind gar nicht dumm: Kaum schleudern wir ihnen eine Granate entgegen, rufen sie ihren Kameraden Warnungen zu und preschen kurz darauf auseinander. Aus sicherer Deckung eröffnen sie das Feuer und schreien mit ihren verzerrten Stimmen Sprüche: »Die, Vektan scum!«.Wir suchen hinter einer Mauer Schutz, die uns gerade bis zur Brust reicht. Hier kommt das neue Deckungssystem zum Einsatz: Durch Druck auf die L2-Taste presst sich Sev nämlich an alles, was ihm Schutz vor Kugeln bietet. Das ist zwar keine Genre-Neuerfindung und gehört spätestens seit Epics indizierter Action-Horror-Reihe zum guten Ton. Killzone 2 wechselt aber dabei nicht auf die Außenperspektive wie beispielsweise James Bond: Ein Quantum Trost, sondern bleibt stets in der Egoansicht. Außerdem duckt sich der Elitesoldat auch ein wenig, sodass selbst die brusthohe Mauer ausreicht, den Salven der Helghast zu entgehen.

Wir haben uns sehr schnell mit dem Duck&Cover-Prinzip angefreundet, andernfalls wären wir in den Anspielsessions wohl nicht weit gekommen. Killzone 2 ist zwar was das Szenario angeht im Science-Fiction-Bereich angesiedelt, geht aber in Sachen Bewegung eher realistische Wege. Sev steuert sich nämlich genau so, wie man es von einem gepanzerten Soldaten mit schwerer Bewaffnung erwarten würde. Das heißt im Klartext: Drehungen oder Sprünge sind deutlich behäbiger als in blitzschnellen Online-Shootern wie Unreal Tournament 3. Das tut der Action keinen Abbruch, verleiht den Kämpfen aber eine taktischere Note. Strategie verlangt auch der Kampf gegen den Heavy, der die Reihen unserer Mitstreiter im späteren Verlauf der Preview mit seinem schweren MG ausdünnt. Das gepanzerte Ungetüm ist genauso klobig wie die Big Daddies aus BioShock. Aus sicherer Entfernung jagen wir dem Koloss erst ein halbes Magazin in sein Gesicht, bis er uns seinen Rücken zuwendet. Dann feuern wir den Rest der Kugeln auf die Tanks, die an seiner Hinterseite befestigt sind. Nach drei bis vier Salven gehen die Tanks zu Bruch und der Heavy fällt von einer Stichflamme begleitet zu Boden.

Hammeroptik mit Brettersound

Killzone 2 ist nicht nur dank der brillianten Texturschärfe eine echte Augenweide. Gerade die Bewegungsanimationen eurer Mitstreiter sind butterweich und geben euch wirklich das Gefühl, mit einer echten Eliteeinheit in die Schlacht um Helghan zu ziehen. Verbissenen Blicke und weit die aufgerissene Augen spiegeln Verzweiflung und pures Adrenalin in den Gesichtern der Soldaten wieder. Die hübschen Verwischeffekte sorgen für ein noch realistischeres Gefühl im Kampfesgetümmel. Auch die Helghast sind butterweich animiert, drehen sich um und feuern auf euch, während sie hinter eine Deckung hechten.

Die Partikeleffekte sind auch der Hammer: Geht etwas in die Luft, fliegen Trümmerteile und Dreckfragmente durch die Luft, letztere bleiben auch aus dem Bildschirm kleben. Raketen hinterlassen realistische Rauchschwaden und detonieren in hübschen Feuerblumen. Dank der exzellent abgemischten, direktionalen Effekte kommen die Explosionen auch immer aus der korrekten Richtung, der verschwenderische Einsatz mit dem Subwoofer sorgt dabei für den nötigen Druck. Killzone 2 verspricht ein Actionfest der Extraklasse zu werden. Wenn die Einzelspielerkampagne vorbei ist, wartet immer noch der extrem durchdachte und umfangreiche Multiplayer-Modus. Ende Februar heißt es also: Auf in die Schlacht im Helghan!

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