Kinect - Technik - Kein eigener Prozessor und Videochat

Kinect wird zum Launch im November bereits die Videochat-Funktion des Windows Live Messenger unterstützen und ohne eigenen Prozessor auskommen.

von Daniel Feith,
01.10.2010 12:01 Uhr

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Entgegen ursprünglicher Planungen wird in Microsofts Bewegungserkennungssystem Kinect kein eigener Prozessor verbaut sein. Die zusätzliche Rechenleistung sei schlicht und ergreifend nicht notwendig. Dies verriet Projektleiter Kudo Tsunoda dem Magazin Xbox World 360:

»Wir wussten zu Beginn der Entwicklung nicht, wie viel Rechenpower Kinect brauchen würde. Natürlich will man nichts von dem aufgeben, was Xbox 360-Nutzern an ihrer Konsole wichtig ist. Die Xbox 360 war immer für hohe grafische Qualität bekannt - diesen Anspruch will man beibehalten. (...) Forza Motorsport 3 zum Beispiel ist ein grafisches Schmuckstück. Wir haben das ja auf der E3 zusammen mit Kinect gezeigt. Die Grafik ist sogar nochmal besser als in der ursprünglichen Version. Es läuft immer noch mit 60 Frames pro Sekunde und unterstützt Kinect, also brauchen wir den zusätzlichen Prozessor wirklich nicht.«

Die Kinect-Unterstützung brauche weniger als ein Prozent der Rechenleistung des Xbox 360-Chips, so Tsunoda weiter.

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Kinect wird außerdem von Anfang an die Videochat-Funktion von Microsofts Instant-Messaging-Software Windows Live Messenger unterstützen. Wenn ihr ein Messenger-Profil habt, könnt ihr euch via Xbox Live in dieses einloggen und anschließend ohne Headset mit anderen Live Messenger-Usern per Videochat sprechen. Kinect soll sich dabei automatisch auf alle Personen im Raum justieren.


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